Trügerischer zehnter Platz für Bayernligisten

FC Ismaning setzt auf neue Offensivstärke

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Nach einer langen Zeit sieht der zehnte Platz des FC Ismaning in der Wintertabelle der Fußball-Bayernliga ganz nett aus, aber er ist trügerisch.

Ismaning – Die Mannschaft von Trainer Mijo Stijepic hat nur drei Punkte Vorsprung auf die Relegationsplätze und im Fall einer Niederlage beim Vorletzten Schwaben Augsburg (Samstag, 14 Uhr) könnte die Lage ganz schnell wieder stressig werden.

Für beide Vereine steht gleich zum Auftakt viel auf dem Spiel und Mijo Stijepic wie auch der die Augsburger trainierende Ex-Bundesligaprofi Halil Altintop wollen unbedingt spielen. Speziell die Ismaninger haben mit Blick auf den Spielplan nun eine große Chance, sich frühzeitig von der Abstiegszone abzusetzen. Mit Schwaben Augsburg (16.), Nördlingen (18.), Jahn Regensburg II (14.), Landsberg (12.), Donaustauf (11.) und Türk Augsburg (13.) geht es nun in Serie gegen sechs Teams von den letzten acht Plätzen der Tabelle.

Trainer Mijo Stijepic will von Wochen der Wahrheit mit vorentscheidendem Charakter nichts wissen, „weil in der Liga bis auf vielleicht Pipinsried jeder jeden schlagen kann“. Die Bayernliga werde auch in ihrer zweiten Hälfte jedes Wochenende eine Wundertüte bleiben Die Sichtweise von Stijepic wird bestätigt durch die Hinspiele gegen die nun wartenden sechs Kontrahenten aus dem Tabellenkeller. Da stand am Ende für den FC Ismaning mit zwei Siegen, zwei Unentschieden und zwei Niederlagen eine ausgeglichene Bilanz.

Nach der Wintervorbereitung stehen die Ismaninger personell ganz gut da, weil nur Tobias Killer, Andreas Brandstetter und Felix Arnold ausfallen. Mittelstürmer Orhan Akkurt hat nach seiner langen Verletzungspause zuletzt wieder Ausrufezeichen gesetzt und sich mit Nachdruck angeboten. Er könnte nun erstmals zusammenspielen mit Peter Schädler, der erst im Herbst nach Akkurts Verletzung kam. „Alle können zusammenspielen“, sagt Stijepic und deutet an, dass Schädler etwas Anlauf Richtung Tor ganz gut passen würde. Gerade im offensiven Bereich sind die Ismaninger nun gewaltig beieinander. Stijepic genießt manche Luxusfrage bei der Aufstellung: „Ich scheue mich auch nicht davor, große Namen auf die Bank zu setzen.“  

Voraussichtliche Aufstellung: Di Salvo (Fritz) – Kubina, Ehret, Neuber, Redl (Siedlitzki) – Weber, Mori – Schädler (Siebald), Fischer, Hauk (Lopes) – Akkurt (Schädler).

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