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FC Ismaning: Kellerkind Gundelfingen wehrt sich tapfer gegen Stijepic-Team

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Von: Nico Bauer

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Grätschender Gundelfinger: Angelo Hauk (blau) erzielt dennoch das 2:0 nach Vorarbeit von Maurice David.
Grätschender Gundelfinger: Angelo Hauk (blau) erzielt dennoch das 2:0 nach Vorarbeit von Maurice David. © Gerald Förtsch

Leichte Aufgaben gibt es nicht in der Bayernliga, auch wenn Gegner in der Krise und im Tabellenkeller stecken. Der FC Gundelfingen erfüllt beides und machte es dem FCI richtig schwer.

Ismaning – Gundelfingen hat seit Monaten nicht mehr gewonnen und so war es nicht verwunderlich, dass der Gegner erst einmal mit den Grundtugenden des Fußballs ein unangenehmer Gast sein wollten. Der ließ den Ismaningern nicht viel Platz, störte ganz clever den Spielaufbau und verhinderte mit konsequenten Zweikämpfen, dass es im eigenen Strafraum eng wird. Es war ein richtig zähes Gekicke, wobei die Gefahr der Gäste offensiv überschaubar war.

Aber Ismaning erlebt gerade eine neue Phase nach Wochen des Chancenwuchers mit Niederlagen, die nicht sein mussten. Zuletzt schon in Kottern gewann der FCI mit Glück und Effizienz. Diesmal war es wieder die Effizienz mit einem Tor quasi aus dem Nichts. In der 34. Minuten gab es einen Zweikampf am Strafraumrand mit zwei Streitenden und der sich freuende Dritte war Markus Mittermaier. Er stand alleine vor dem Tor, verzichte aber auf seinen Erfolg zugunsten des ganz sicheren Tores. Der Querpass auf Daniel Weber war Mannschaftsdienlichkeit auf höchstem Niveau.

Unter dem Strich ging die knappe Pausenführung in Ordnung und nach dem Seitenwechsel verdiente sich der FCI die Führung. Schnell folgte auch das 2:0 und das war klasse herausgespielt. Der Treffer gehörte wieder zu zwei Dritteln Markus Mittermaier, der diesmal perfekt quer legte auf Angelo Hauk. In dieser Phase war auch noch ein dritter Treffer möglich, der dann wohl die Vorentscheidung bedeutet hätte.

Gundelfingen gab sich nicht auf, war aber weiter im Spiel nach vorne erschreckend harmlos. Aber im Fußball passieren eben auch mal komische Dinge aus dem Nichts und das war ein Elfmeter. Nach einem weiten Einwurf sah der Schiedsrichter einen Schubser und der Elfer brachte den Anschlusstreffer. Fabio Rasic erahnte wie zuletzt in Kottern die Ecke, konnte den Ball aber knapp nicht abwehren. Dafür verhinderte er in der 80. Minute bei einer Chance der Gäste den Ausgleich. Alles weitere war dann die Naturgewalt des eingewechselten Daniel Gaedke. Dreimal wurde der Sturmbulle auf die Reise geschickt, ließ sich von zwei Verteidigern und Torwart nicht stören mit dem Ergebnis, dass seine zwei Tore und ein Fast-Rekordhattrick den Sack zumachten. (NICO BAUER)

FC Ismaning – FC Gundelfingen 4:1 (1:0).

FCI: Rasic – Neuber, Jobst, Krizanac, Priewasser – Weber (84. Schmailzl), Hofmann, Mittermaier (88. Hollerith), Bux (71. Schad), Hauk (74. Gaedke) – David (63. Lommer).

Tore: 1:0 Weber (34.), 2:0 Hauk (47.), 2:1 Kühn (68.; FE), 3:1 Gaedke (86.), 4:1 Gaedke (90.).

Schiedsrichter: Alexander Schuster – Zuschauer: 130.

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