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FC Ismaning: Vollgas gegen Kellerkind Gundelfingen

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Von: Nico Bauer

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Gelungener Torwartwechsel: Der Ismaninger Fabio Rasic bewährt sich gegen Kottern.
Gelungener Torwartwechsel: Der Ismaninger Fabio Rasic bewährt sich gegen Kottern. © Gerald Förtsch/Archiv

Noch drei Punkte im Heimspiel gegen Gundelfingen (Samstag, 14 Uhr) und die Welt ist beim FC Ismaning wunderbar in Ordnung zum Abschluss der Vorrunde in der Bayernliga.

Ismaning – „Ein Abschluss mit 28 Punkten wäre schon sehr gut“, sagt der mit Lob und Superlativen gerne mal eher sparsame Trainer Mijo Stijepic. Als der FC Gundelfingen letztmals in der Bayernliga drei Punkte holte, lockte noch der Badesee nach dem Stadionbesuch. Am 14. August gewannen die Schwaben 2:1 in Wasserburg und dann folgten in der Liga elf Spiele ohne Sieg mit vier mageren Punkten. Damit steht das Krisenteam als Drittletzter am Rande der direkten Abstiegsplätze. Genau diese Fakten gefallen Mijo Stijepic nicht. Seine Mannschaft hatte mit dem Gastspiel in Wasserburg auch schon einen Gegner mit gefühlter Ewig-Sieglosserie und das war kontraproduktiv. Die Ismaninger fuhren den Motor gefühlt ein paar Prozent herunter und es gab nur ein Unentschieden. Das Remis gegen Garching und der Zittersieg gegen Hallbergmoos in den Heimspielen liegen Stijepic auch noch schwer im Magen.

Zum Ende der Vorrunde kann der Ismaninger Anhang auch wieder gespannt sein, was die innere Stimme Mijo Stijepic diesmal zuflüstert. Zuletzt in Kottern war der Torwartwechsel ein absoluter Volltreffer, nicht nur wegen des von Fabio Rasic parierten Elfmeters. Nicht ganz so glücklich war der Trainer mit der Versetzung von Markus Mittermaier, der sich recht hinten etabliert hatte und in Kottern links offensiv einem Schwachpunkt des Gegners Stress machen sollte. „Das hat nicht so funktioniert“, sagte der Trainer.

Grundsätzlich macht es Stijepic aber Freude, dass er viel Variabilität im Kader hat. „Wir haben viele Optionen“, sagt er. Deshalb ist es auch kein Drama, dass mit Innenverteidiger David Tomasevic und Außenverteidiger Clemens Kubina zwei Stammkräfte der vergangenen Wochen ausfallen. Von Markus Neuber bis Dominic Krizanac und Philipp Priewasser sind die Alternativen hochkarätig. (nb)

Voraussichtliche Aufstellung: Rasic – Mittermaier, Jobst, Neuber, Krizanac (Priewasser) – Hofmann, Weber, Lommer, Bux – Hauk, Gaedke.

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