Letzter Sieg datiert vom 6. Oktober

Ismaning will seine Krise in Kirchanschöring beenden

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In der Fußball-Bayernliga kann jeder jeden schlagen, nur haben Kirchanschöring oder Ismaning schön länger keinen mehr besiegt. Der FC Ismaning bestreitet an diesem Samstag (14 Uhr) sein letztes Auswärtsspiel des Jahres in Kirchanschöring und dort wollen beide Teams ihre Krise beenden.

Ismaning – Der FC Ismaning hat zuletzt am 6. Oktober beim TSV 1860 II gewonnen und dann kam die Krise schleichend mit vier Unentschieden. Nun wartet man seit sechs Partien auf einen Sieg und steht direkt vor den Plätzen der Abstiegsrelegation. Kirchanschörings bislang letzter Erfolg war am 5. Oktober beim FC Ingolstadt II und es folgte genau die gleiche Serie wie Ismaning: vier Unentschieden, zwei Niederlagen. Vier Punkte vor den Relegationsrängen droht nun auch der Absturz nach unten. Dem Ismaninger Trainer Mijo Stijepic kommt es sicher nicht ungelegen, dass der Gegner auch ordentlich Dampf auf dem Kessel hat.

Stijepic sieht in dem Auswärtsspiel und dem dann folgenden Heimspiel gegen den Tabellenzweiten Wasserburg keine außerordentliche Bedeutung. „Wir werden eine ruhige Winterpause unabhängig von der Platzierung haben“, sagt der Trainer. Nicht immer in der Vergangenheit stand der FC Ismaning in sportlich mageren Zeiten so hinter dem Coach.

Stijepic arbeitet akribisch, bereitet die Mannschaft gut vor und bekommt Lob von allen Seiten. Unter dem Strich gab es in 20 engen Matches sechs Unentschieden und sieben Niederlagen mit einem Tor Abstand. Der Trainer macht deutlich, dass das keine Frage der fußballerischen Klasse ist. „Hankofen und Pullach waren bei unserer Führung mausetot, aber wie haben die Tore nicht nachgelegt“, sagt Stijepic.

Aus den beiden Heimspielen gegen die Abstiegskandidaten gab es nur einen Punkt und neben den billigen Gegentoren fiel auf, dass Ismaning mit einem Gegentreffer schnell aus dem Tritt kommt. „Unser Problem muss reine Kopfsache sein“, analysiert Stijepic, „da ist Druck sicher der falsche Weg.“ Die Aufgabe in Ismaning ist kompliziert, weil es eben nicht eine oder zwei Problempositionen gibt, die mit einem Wintertransfer korrigiert werden können.  

Voraussichtliche Aufstellung: Fritz – Kubina, Neuber, Brandstetter, Redl – Ehret, Weber, Mori, Siebald, Lopes (Hauk) – Schädler.

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