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Spielverbot: Malcolm Olwa-Luta sitzt auf der Tribüne.

Hallbergmooser Stürmer darf gegen Ex-Klub Unterföhring nicht spielen

Abmachung fürs Derby: Olwa-Luta muss auf die Tribüne

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Diesen Freitag (19.30 Uhr) erwartet die Fußballer des FC Unterföhring die Meisterprüfung. Trainer Zlatan Simikic sieht den Gegner VfB Hallbergmoos als das Maß aller Dinge in der Landesliga an und spricht vor diesem Auswärtsspiel von richtungweisenden 90 Minuten.

Unterföhring – „Ich schätze Hallbergmoos als den Konkurrenten für den ersten oder zweiten Platz ein“, sagt Simikic, „nicht Karlsfeld und auch nicht Erlbach.“ Nach dem Videostudium war er sehr begeistert von dem nächsten Gegner, der deutlich mehr Qualität als andere Spitzenmannschaften und darüber hinaus eine klare Spielidee habe. Zudem schwärmt er von Trainer Gegenüber Gedi Sugzda, „der viel mehr Erfahrung hat als ich. Er ist klar im Vorteil.“

Unterföhrings Gastspiel in Hallbergmoos wird auch ein Wiedersehen mit Malcom Olwa-Luta sein, der auf der Tribüne seinen Platz hat. Bei dem Wechsel des Stürmers von Unterföhring nach Hallbergmoos wurde ausgehandelt, dass der Super-Sprinter in den beiden Duellen gegen den Ex-Verein nicht dabei sein darf. Olwa-Luta fehlte zuletzt wegen einer Erkältung und hätte wohl auch ohne die Klausel nicht gespielt.

Auf der Tribüne sitzt auch Simikic, weil dessen Visum abgelaufen ist und er bis zur Verlängerung nicht arbeiten darf. Der FCU wird damit auf dem Platz von den Co-Trainern Luka Coporda und Maximilian Lüftl geführt. Chef in der Coachingzone vor der Bank ist diesmal Präsident Matthias Edelmann, während Simikic auf der Tribüne sitzt. „Vielleicht habe ich dort eine bessere Übersicht“, witzelt der Trainer bei seiner Zwangspause.

Auf dem Platz möchte der FCU die Stimmung einer etwas anderen Woche mitnehmen. Das Team war auf der Wiesn und trug auch die internen Playstation-Meisterschaft aus. „Unsere Stimmung ist absolut geil“, sagt Simikic. Diese positive Herangehensweise braucht es auch, denn Hallbergmoos ist für Unterföhring bei sechs Punkten Abstand zum Ersten richtungweisend. 

Voraussichtliche Aufstellung: Shorunkeh-Sawyerr – Fujita, Coporda, Eder, Putta – Lüftl, Arkadas, Amadodin, Faber, Mirza – Marinkovic.

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