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Walter Werner will gegen Gersthofen den ersten Dreier seiner Mannschaft sehen.

FCU fehlen noch 39 Punkte zum Klassenerhalt

FC Unterföhring - „40 minus Eins." Walter Werner, der Trainer des FC Unterföhring, erklärte in Hankofen-Hailing in der Pressekonferenz schnell das neue Saisonziel seines Clubs.

40 Punkte braucht der Neu-Bayernligist für den Klassenerhalt, einen brachte das triste 0:0 und somit fehlen jetzt noch 39.

Nach der Heimpremiere gegen den TSV Gersthofen (Samstag, 17 Uhr) sollen es noch 36 fehlende Zähler sein. Rund 600 Zuschauer kamen in das 250 Einwohner zählende Dorf Hankofen und einige davon waren interessiert, wie es Werner auf dem niederbayerischen Land gefiel: „Hier gibt es auch Internet, Facebook und einen schönen Rasen.“ Die Antwort in der Pressekonferenz war smart.

Dem Coach entging aber nicht, dass Hankofens fußballerisches Potenzial für die Bayernliga doch ziemlich beschränkt ist. 68 Minuten Unterzahl nach der roten Karte von Sebastian Fritz und „gefühlte 30 Grad“ machten das Remis aber zu einem Ergebnis, mit dem der FCU gut leben kann.

Neben dem gesperrten Fritz fehlt nun gegen Gersthofen auch Andreas Faber, der im ersten Spiel umknickte. Weitere Wechsel in der Startelf sind durchaus möglich. „Ich bin ein Freund von Rotation und unser hartes Programm in den nächsten Wochen wird auch Kraft kosten“, sagt Walter Werner. Ömer Gebesci, der etwas überraschend die ersten 72 Saisonminuten auf der Bank sitzend und hinter dem Tor warmlaufend erlebte, lieferte gute Argumente für die erste Elf. Auch Pascal Putta im rechten Mittelfeld hatte gute Szenen.

Vor allem aber punktete die Doppelsechs beim ersten Spiel. Der fränkische Neuzugang Dominik Hofmann und Mario Michelini hatten gute Zweikampfquoten gegen kämpferisch starke Hankofener. Die Defensivzentrale ist schon in der neuen Liga angekommen.

Im Angriff dagegen wird wohl noch länger rotiert werden. Sebastian Bracher lag vielleicht aufgrund seines Tores gegendie SpVgg Unterhaching II einen Tick vorne. Er erwischte in Hankofen aber einen rabenschwarzen Tag. Erst mit dem aus Aschheim gekommenen Talent Leo Cucic wurde es brenzliger im Strafraum. Deshalb ist der Angreiferwechsel beim Heimspiel gegen Gersthofen sehr wahrscheinlich.

Voraussichtliche Aufstellung:

Pintar - Leidecker (Redondo), Brandstetter, Manzinger, Ok - Hofmann, Michelini - Putta, Gebesci, Lechthaler (Torah) - Cucic (Bracher).

von Nico Bauer

Quelle: fussball-vorort.de

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