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Muss mitansehen, wie sein Team gegen Unterhaching mit 1:5 unterging: SV-DJK-Trainer Sebastian Meyer

Fußball-Kreisklasse

Befreiungsschlag im Derby

Mit drei Spielen ohne Sieg zeigte die Formkurve der Fortuna zuletzt deutlich nach unten. Doch ausgerechnet im Derby gegen den SV-DJK Taufkirchen gelingt Unterhaching der eindrucksvolle Befreiungsschlag – 7:1.

Taufkirchen/UnterhachingEinen Stimmungsaufheller konnte man bei Fortuna Unterhaching zuletzt wahrlich vertragen. „Was wir letzte Woche gegen Dreistern abgeliefert haben, war indiskutabel“, zeigte sich Unterhachings Co-Trainer Florian Darchinger auch eine Woche nach dem 1:1 gegen den FC Dreistern NT noch über die Leistung seiner Fortunen erbost.

Die Folge: „Unter der Woche hat es bei uns geknallt“. Die deutlichen Worte sollten nicht folgenlos bleiben. 7:1 (4:1) hieß es im ersten Derby seit dem 17. Mai 2007, gegen den SV-DJK Taufkirchen, der das Aufeinandertreffen vor über 12 Jahren mit 3:1 gewann. „Heute sind wir aufgetreten wie eine Spitzenmannschaft“, lobt Darchinger, als Bub selbst zehn Jahre in Diensten des heutigen Rivalen.

Dabei präsentierte sich der Aufsteiger, seit dem ersten Spieltag immerhin ohne Niederlage, auf heimischem Grund zunächst durchaus ansprechend und versuchte die Reihen der Gäste immer wieder mit langen Diagonalbällen auseinanderzuziehen. Doch die Offensive der Fortunen zeigte sich an diesem Sonntag gnadenlos effektiv. Zunächst jagte Antonio Saponaro einen abgewehrten Freistoß im zweiten Anlauf ins Tor (14.), wenig später fand der Torjäger mit einer Flanke Thomas Morawietz, der sehenswert mit einem Volleyschuss vollendete (16.). Nicht minder schön traf zehn Minuten später Tobias Politsch mit einem direkten Freistoß (26.) ins Kreuzeck. „Da hat kein Blatt Papier mehr dazwischen gepasst“, lobte Darchinger die Präzision seines Schützen.

Zwar konnte Manuel Schricker für die Hausherren zwei Zeigerumdrehungen später noch einmal verkürzen (28.), doch mit dem Halbzeitpfiff war Saponaro ein zweites Mal zur Stelle (45.). „Der Treffer hat uns endgültig den Wind aus den Segeln genommen“, musste auch Taufkirchens Trainer Sebastian Meyer anerkennen.

An Torraumszenen sollte es auch nach dem Seitenwechsel nicht mangeln. Zwar bemühten sich die Gastgeber weiterhin und schafften es kurzzeitig den Druck auf Unterhaching zu erhöhen, das Toreschießen blieb jedoch weiterhin den Fortunen vorbehalten. Sascha Heimrath (59.), Saponaro zum Dritten (80.) und Lukas Wimmer (84.) trieben das Ergebnis in die Höhe, wenngleich sich beide Seiten einig waren, dass das Spiel mit sieben Fortuna-Treffern „zwei bis drei Treffer“ zu hoch ausfiel.

„Das war eine Lehrstunde in Sachen Effizienz“, lobte Mayer den kaltschnäuzigen Gästeangriff. Bei der Fortuna dürfte man nach einem solchen Spiel hoffen, dass es statt in der Kabine nun auch auf dem Platz weiterhin so „knallt“.

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