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Christoph Schmitt freut sich über den starken Saisonauftakt von Knipser Orhan Akkurt. 

Party-Stimmung auf der Rückfahrt

Schmitt lobt Akkurt: „Er war sehr fleißig... für Orhans Verhältnisse“

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Wenn Christoph Schmitt auf den Auftritt seines SV Heimstetten beim SV Viktoria Aschaffenburg zurückblickt, dann wähnt man sich zunächst mal im falschen Film.

Heimstetten – „Echt wild“ und „mit wenig Tempo“ hätten sich seine Regionalliga-Fußballer präsentiert, moniert der Trainer. Mehr noch: Eine „richtige Watschn“ habe es für den SVH in Unterfranken gesetzt.

Damit jetzt niemand auf falsche Gedanken kommt: Heimstetten hat das Aufsteigerduell am Freitagabend mit 4:1 gewonnen, damit den zweiten Sieg im dritten Spiel eingefahren, mithin also einen mehr als ordentlichen Saisonstart hingelegt. Die Worte des Trainers beziehen sich vielmehr auf das Vorgeplänkel der Partie. So sei man nach einer gut sechsstündigen Fahrt in Aschaffenburg aus dem Mannschaftsbus gestiegen und habe gefühlt erst mal „eine Watschn“ bekommen – der Hitze wegen.

Die 32 Grad im Schatten hätten sich „wie im Glutofen“ angefühlt, sagt Schmitt. Überdies sei das Aufwärmen seiner Elf gar nicht nach dem Geschmack des Trainerteams gewesen – zu lasch und „echt wild“ eben. Allein das sollte diesmal kein Fingerzeig auf die folgenden neunzig Minuten sein. Denn in einer ansehnlichen Partie brachte Lukas Riglewski die Gäste früh in Führung, ehe Aschaffenburg aufdrehte, einen Elfmeter verschoss und kurz darauf zum 1:1-Ausgleich kam.

Doch dann schlug jener Kicker zu, der zurzeit einen sagenhaften Lauf hat: Orhan Akkurt schoss den SVH mit seinen Saisontreffern vier und fünf auf die Siegerstraße, ehe Fabio Sabbagh kurz vor Ende mit dem 4:1 den Aschaffenburgern endgültig den Stecker zog. „Es ist sensationell, wie Orhan in die Saison gestartet ist“, lobt sein Trainer, der betont: „Man hat schon in der Vorbereitung gemerkt, wie viel Bock er auf die Regionalliga hat. Er war war sehr fleißig...“ lobt Schmitt – und fügt dann augenzwinkernd hinzu: „… für Orhans Verhältnisse“.

Jedenfalls hatte der Altmeister maßgeblichen Anteil am Sieg seines Teams – und an der exzellenten Laune auf der Heimfahrt. Um halb zwei in der Nacht sei man wieder daheim gewesen, berichtet Schmitt, der zugleich versichert: „Die Stimmung im Bus war dafür sehr gut.“ 

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