Nicht zu stoppen ist der FC Deisenhofen, hier Tobias Rembeck (l.), beim 4:1-Heimsieg am Mittwochabend gegen den TSV Schwabmünchen.
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Nicht zu stoppen ist der FC Deisenhofen, hier Tobias Rembeck (l.), beim 4:1-Heimsieg am Mittwochabend gegen den TSV Schwabmünchen.

Kleine Negativserie endet mit 4:1-Heimsieg gegen Schwabmünchen

Gegentor rüttelt den FC Deisenhofen wach - Sieg gegen Schwabmünchen

  • Umberto Savignano
    VonUmberto Savignano
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Die kleine Negativserie ist beendet: Nach drei sieglosen Partien gewann der FC Deisenhofen gegen den TSV Schwabmünchen zuhause mit 4:1 (1:0).

Deisenhofen - Der FCD erwischte einen Blitzstart, allerdings unter gütiger Mithilfe der Gäste, die gleich nach dem Anstoß zurückspielten und danach einen zu kurzen Querpass fabrizierten, den sich Florian Schmid erlief: Der Deisenhofner Stürmer umspielte noch den letzten Verteidiger und schoss zum 1:0 ein. Da war noch nicht einmal eine halbe Minute vorbei.

Die Gastgeber hätten den Vorsprung in der 27. Minute ausbauen können, ja müssen. Doch in einer Drei-gegen-eins-Situation war Schmids Abspiel zu ungenau, Schwabmünchens Verteidiger konnte klären (27.). „Der Ball muss kommen“, fand FCD-Manager Franz Perneker, der mit der Anfangsphase zufrieden war: „Wir hatten viel Ballbesitz und ein paar gute Aktionen.“

TSV Schwabmünchen gleicht kurz nach der Pause aus

Gegen Ende der ersten Halbzeit verloren die Hausherren aber etwas den Faden. Schwabmünchen kam besser in die Partie, hatte sogar eine dicke Konterchance durch den ehemaligen Deisenhofner Kerem Kavuk, der daneben zielte (38.). Perneker wusste um die Gefährlichkeit der Situation: „Ein erfahrener Stürmer bringt den Ball zumindest aufs Tor.“ Deshalb forderte er in der Pause angesichts der knappen Führung: „Wir müssen schauen, dass wir wieder in den Rhythmus kommen.“

Sollte der Manager da eine dunkle Vorahnung gehabt haben, so erfüllte sich diese in der 52. Minute: Lordan Handanovic köpfte nach einer Ecke zum 1:1 ein.

FC Deisenhofen: Schmid, Rembeck und Bachhuber sorgen für verdienten Sieg

„Um den Ausgleich haben wir gebettelt. Die ersten fünf Minuten nach der Pause waren wir völlig wirr“, kritisierte Perneker, dessen Miene sich aber schnell wieder aufhellte, denn sein Team schlug prompt zurück: Nach einer Flanke von Michael Vodermeier köpfte Tobias Rembeck per Bogenlampe zum 2:1 ein (56.).

Und dann setzten die Deisenhofner schnell noch das 3:1 drauf: Schmid marschierte durchs Mittelfeld, spielte auf Rembeck und der weiter auf den Schützen Michael Bachhuber, der eine Minute zuvor noch alleine vor TSV-Keeper Stefan Brunner gescheitert war (65.). Nach der Ampelkarte für Schwabmünchens Meriton Vrenezi (73.) markierte Schmid per Abstauber den hoch verdienten Endstand (83.).

„Das 1:1 war ein Wachmacher für uns. Danach haben wir unser Spiel gespielt, das war dann Fußball, wie wir ihn uns vorstellen“, freute sich Perneker.

FC Deisenhofen: Caruso - Schneiker (79. Sagner), Nickl (61. Wohlmann), Köber, Vodermeier, Rembeck, Müller-Wiesen (46. Lucksch), Finster (56. Gkasimpagiazov), Martin Mayer (80. Yimez), Schmid, Bachhuber

Tore: 1:0 Schmid (1.), 1:1 Handanovic (52.), 2:1 Rembeck (56.), 3:1 Bachhuber (65.), 4:1 Schmid (83.)

Gelb-Rot für Schwabmünchens Vrenezi (73., wiederholtes Foulspiel)

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