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Der Spaß ist zurück: Rechtzeitig vor der Relegation haben Andreas Faber (Nr.26) und der FCU literweise Selbstvertrauen getankt .

Fußball Bayernliga-Relegation

Unterföhring geht so stark wie nie zuvor in die Relegation

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Zlatan Simikic hat den chronischen Pechvogel FC Unterföhring wieder auf die Sonnenseite des Fußballlebens gebracht. Mit zwei fulminanten Spielen – Sieg und Remis – gegen Topteams der Bayernliga hat der Vorletzte Selbstbewusstsein literweise getankt und nun geht es um Alles. Heute (18.30 Uhr) steigt beim FC Deisenhofen das erste Relegationsduell und am Samstag (14 Uhr) im Stadion an der Bergstraße das Zweite.

Unterföhring – Die Unterföhringer sind auf den Nachbarn aus dem Süden des Landkreises schon ziemlich gut vorbereitet, denn Deisenhofen wird seit Wochen beobachtet. Man weiß um die außergewöhnliche Offensivpower der Mannschaft des ehemaligen isländischen Nationalspielers Hannes Sigurdsson. „Wir haben bei ihnen Schwachstellen gesehen“, sagt Simikic, „und ich befürchte, dass sie auch Schwächen bei uns gesehen haben.“ 

Der Trainer des FCU spricht immer wieder lachend über die 180 Minuten, die über Bayern- oder Landesliga entscheiden werden. In den letzten Wochen sagte er immer wieder seinen Spielern, dass sie einfach Spaß auf dem Platz haben sollen. Und das ist für ihn auch die größte Aufgabe bei der Spielvorbereitung: „Wir hatten die letzten Spiele Spaß, müssen auch jetzt vor der Relegation den Druck wegwerfen und wollen die beiden Spiele genießen.“ Simikic sagte den Spielern, dass die beiden Relegationspartien bei allen Beteiligten für immer unvergessen bleiben werden. „Wir freuen uns auf Deisenhofen“, sagt der Coach.

Bei der Aufstellung hat Simikic alle Optionen und lässt sich da nicht zu sehr in die Karten schauen. Der Trainer genießt diese Situation und hat es in zwei Wochen geschafft, den FC Unterföhring so stark wie nie zuvor in der Saison zu machen. In puncto Selbstvertrauen hat man nun gefühlt gleichgezogen mit dem FC Deisenhofen, der nach der Winterpause von 13 Spielen nur eines verloren hat. Der Landesliga-Zweite verdiente sich die Saisonverlängerung mit zehn Siegen, zwei Remis und nur einer Niederlage. Deisenhofen bewies in mehren engen Spielen auch immer wieder eine extreme Cleverness.

Simikic verweist aber auch darauf, dass die beiden Spiele um den Klassenerhalt letztlich auch im Kopf entschieden werden. Einen Favoriten gibt es nicht für den jungen und noch unbesiegten Trainer, der nach zwei Spielen unter seiner Regie nun die Meisterprüfung bekommt. „Am Ende wird sich die Mannschaft durchsetzen, die mehr Wille und Durchsetzungskraft hat.“

Voraussichtliche Aufstellung: Negic – Arifovic, Hofmaier, Coporda, Bittner – Lüftl, Küttner (Kain), Marinkovic, T. Bakovic, Mirza – Faber.

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