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Balanceakt: Der FC Ismaning kann die Abstiegsrelegation nicht mehr aus eigener Kraft verhindern.

Fußball Bayernliga Süd

Ismaning braucht Hilfe aus Vilzing

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Siegen und hoffen müssen die Ismaninger Fußballer an diesem Samstag (14 Uhr) gegen den TSV Schwabmünchen. Nach der schmerzhaften Pleite von Hankofen ist aus der Fastrettung eine nun wahrscheinliche Relegation geworden. Im Fernduell des Bayernliga-Finales muss Ismaning auf Vilzinger Hilfe hoffen, um doch noch die Endspiele gegen den Abstieg verhindern zu können.

Ismaning – Der FC Ismaning steht vor dem letzten Spieltag auf dem ersten Relegationsplatz, liegt einen Punkt hinter dem 1. FC Sonthofen und hat obendrauf den direkten Vergleich verloren. Das bedeutet, dass die Relegation definitiv nur vermeidbar ist mit einem eigenen Sieg. Und parallel darf Sonthofen in Vilzing maximal unentschieden spielen.

FCI-Trainer Mijo Stijepic hatte unter der Woche auch Kontakt zu dem Vilzinger Co-Trainer Thomas Seidl. Dieser versprach ihm, dass der Tabellensechste noch einmal Gas geben wird, die Spieler eine letzte Siegprämie wollen und Sonthofen nichts geschenkt bekommen werde.

Stijepic hat sich vorgenommen, Zwischenergebnisse aus Vilzing seiner Mannschaft weiter zu geben. Der Sportliche Leiter Florian Hahn wird via Smartphone nebenbei immer wieder gen Vilzing blicken. Mijo Stijepic macht aber auch deutlich, dass selbst schlechte Nachrichten nicht endgültig sein müssen: „Wenn Sonthofen in Führung geht, dann kann Vilzing auch in der 90. Minute noch den Ausgleich machen.“

Der Coach sieht es als Fehler an, zuletzt in Hankofen bei 0:0 zur Pause der Mannschaft nichts von der Sonthofener Führung gesagt zu haben. Stijepic gibt sich da selbstkritisch: „Es war vielleicht ein Fehler von mir, in Hankofen zu viel kalkuliert zu haben. Ich wollte lange das 0:0 halten und erreichen, dass der Gegner mehr Risiko nehmen muss.“ Könnte er die Partie noch einmal spielen, würde die Taktik wohl anders aussehen.

Diesmal stellt sich die Frage nach der Ausrichtung nicht gegen den TSV Schwabmünchen, der auf dem zehnten Platz steht und ohne Druck nach Ismaning fährt. „Vor so einem Spiel muss ich keinen Spieler mehr motivieren“, sagt der Ismaninger Trainer, der mutig nach vorne spielen will und im Idealfall mit einem frühen Tor den Druck auf Sonthofen im Fernduell erhöhen will. „Wir brauchen diesmal elf echte Männer, die dem Gegner die Stirn bieten“, sagt Stijepic. Er ist aber auch darauf vorbereitet, dass Schwabmünchen den Dreier nicht kampflos abliefern wird und das Saisonfinale auch ein Geduldsspiel werden kann. Der Trainer ist auf alle Eventualitäten vorbereitet.  

Voraussichtliche Aufstellung: Fritz – Killer, Kubina, Tomasevic, Siedlitzki – Hofmann, Lopes – Siebald, Fischer, Hauk – Volland.

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