Der FC Unterföhring schwimmt derzeit auf der Erfolgswelle.
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Der FC Unterföhring schwimmt derzeit auf der Erfolgswelle.

Gegen den Aufsteiger Eggenfelder agiert der Tabellenzweite teils im Verwaltungsmodus

Sechster Sieg in Folge: FC Unterföhring lässt SSV Eggenfelden keine Chance

  • VonNico Bauer
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Der FC Unterföhring sendet im Rennen um die Meisterschaft ein klares Signal an die Konkurrenz. Gegen den SSV Eggenfelden baute der FCU seine Serie weiter aus.

Unterföhring - Ab sofort brauchen die Fußballer des FC Unterföhring beide Hände, um ihre Siege zählen zu können. Das nicht ernsthaft gefährdete 3:1 (3:0) in der Landesliga Südost gegen den SSV Eggenfelden war der sechste Sieg in Folge, mit dem den FCU den zweiten Platz hinter Karlsfeld festigt.

Aufsteiger Eggenfelden ist ein durchaus belebendes Element für die Landesliga. Zum einen hatte der Neuling unüberhörbare Fans auf der Tribüne, und zum anderen spielt die Mannschaft mutig mit. Eggenfelden überraschte den FC Unterföhring auch ein Stück weit mit einem frechen Fore-Checking in den ersten 20 Minuten. Allerdings war auch klar, dass man dieses kraftintensive Spiel nicht 90 Minuten durchziehen kann. Deshalb ließ der FCU Eggenfelden ein bisschen austoben – und schlug dann knallhart zu.

FC Unterföhring eiskalt: Drei Tore in neun Minuten

Mit seinen Offensivkünstlern braucht Unterföhring nicht viel, um das Spiel zu drehen. In diesem Fall war es aus größerer Distanz ein Flatterball bei einem Freistoß von Bastian Fischer zum 1:0. Dieser Treffer hatte den Keeper vielleicht so beschäftigt, dass dieser fünf Minuten später einen Schuss von Andreas Faber nur abklatschen konnte. In der Szene staubte Robin Volland ab, und nach dem obligatorischen Faber-Tor hieß es 3:0.

Binnen neun Minuten hatte der FC Unterföhring das Spiel entschieden und der Gegner hätte heimfahren können. Eggenfelden gab sich mit dem 0:3 in der 31. Minute aber nicht auf und versuchte weiter alles. Man profitierte auch etwas davon, dass der FC Unterföhring mit einem guten Springpferd vergleichbar ist. Das spring auch immer nur so hoch, wie es muss. So brachte der FCU seinen sechsten Sieg in Folge im Verwaltungsmodus nach Hause und gestaltete das deutlich nervenschonender als zuletzt beim 1:0 in Töging.

FC Unterföhring: Nach dem Eggenfelden-Spiel komme zahlreiche Spieler aus dem Urlaub zurück

Nach dem Seitenwechsel wurden die Gastgeber etwas nachlässiger, sodass Eggenfelden erst zu Chancen kam und dann auch das Tor machte. Allerdings bedeutete das 3:1 auch Schluss mit lustig. Unterföhring schaltete sofort wieder einen Gang nach oben und ließ vor dem eigenen Tor nichts mehr zu. Vorne hatte man dann Kontermöglichkeiten für den einen oder anderen Treffer mehr. Es fehlte aber etwas der letzte Zug. Man hatte das ganze Spiel den Eindruck, dass dieser FC Unterföhring jederzeit die Intensität hochfahren und den anderen Landesligisten richtig weh tun kann.

Diese Siegesserie weitab vom Limit der Leistungsfähigkeit ist bemerkenswert. Dazu kommt ja noch, dass mit dem Eggenfelden-Spiel die Urlaubszeit in Unterföhring zu Ende ist. Nun kommen einige Spieler zurück, mit denen Kader qualitativ und quantitativ noch stärker wird. Es deutet viel daraufhin, dass Unterföhrings zweiter Platz in der Tabelle noch nicht das Höchste der Gefühle ist.

FC Unterföhring - SSV Eggenfelden 3:1 (3:0).

FCU: Fritz - Mangasaros (70. Putta), Coporda, Arifovic, Sahingöz (77. Eder) - Ehret, Bahadir, Siebald, Faber (84. Nirschl) - Fischer (90.+1 Ljumani), Volland.

Tore: 1:0 Fischer (22.), 2:0 Volland (27.), 3:0 Faber (31.), 3:1 Grötzinger (52.).

Schiedsrichter: Thomas Berg (Landshut).

Zuschauer: 150.

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