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„Wir müssen jetzt wieder anfangen, unsere Hausaufgaben zu machen“: VfR-Coach Daniel Weber.

Fußball - Regionalliga Bayern

Garching braucht für Ligaverbleib sechs Zähler aus den letzten fünf Spielen

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Der Ausrutscher von Schalding-Heining ist besprochen und verdaut beim VfR Garching. Die große Chance auf eine kleine Vorentscheidung im Abstiegskampf haben die Regionalliga-Fußballer verpasst und nun braucht es wohl zwei Siege aus den letzten fünf Spielen. Das Heimspiel gegen Bayreuth (Samstag, 14 Uhr) ist nun die nächste Chance, aber eine knifflige Aufgabe.

Garching – Die Oberfranken waren in der Vorrunde immer nahe dran an den Abstiegsplätzen, verstärkten im Winter den Kader gewaltig und haben seither von sieben Spielen nur eines verloren. Unter anderem gab es ein Remis gegen den Zweiten Eichstätt und einen Sieg über Ligaprimus Bayern II. „Nach der Winterpause ist Bayreuth einer der besten Klubs der Liga“, sagt der Garchinger Trainer Daniel Weber über den Traditionsverein. Mit nun 40 Zählern hat der Tabellensiebte Bayreuth den Verbleib in der Regionalliga praktisch sicher.

„Bei uns bleibt der Zeigefinger oben“, sagt Daniel Weber, „wir müssen jetzt wieder anfangen, unsere Hausaufgaben zu machen.“ Der böse Rückschlag vom vergangenen Wochenende mit der Niederlage in Schalding-Heining sei auch dem Charakter einer jungen Mannschaft geschuldet, die immer für solche Ausrutscher gut ist. Damit werden weiterhin zwei Siege aus den letzten fünf Spielen benötigt für den Klassenerhalt aus eigener Kraft „und da ist es mir egal, wann, wo und wie wir diese beiden Siege holen.“ Für das vorletzte Heimspiel dieser Saison erwartet Weber, dass sein kickendes Personal nach der 2:5-Pleite von der Vorwoche Wiedergutmachung im Sinn hat.

Der Garchinger Traum wäre es, die sechs noch fehlenden Zähler in den nächsten drei Spielen gegen ein illustres Frankentrio (Bayreuth, Nürnberg II, Aschaffenburg) zu holen. Denn dann könnte Weber am 11. Mai sein letztes Heimspiel in zwölf Jahren als Garchinger Trainer stressfrei genießen.

Gegen Bayreuth kann Weber nun wieder aus dem Vollen schöpfen. Maximilian Engl und Lirim haben ihre Gelbsperren abgesessen und auch der zuletzt verletzte Dennis Niebauer ist wieder dabei. „Wenn die drei besten Spieler fehlen, dann wird es für jede Mannschaft eng“, sagt der Trainer. Diese Ausfälle haben zuletzt wehgetan und waren mit Faktoren für die schwache Leistung.

Voraussichtliche Aufstellung: Engl – Kelmendi, Pflügler, Walter, Genkinger – M. Niebauer, Tugbay, Zimmerschied, Seferings, Zettl – D. Niebauer.

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