Hammer-Urteil im Diesel-Skandal gegen VW: BGH-Entscheidung ist gefallen

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Der Siegtreffer: Mario Staudigl erzielt – mit etwas Glück – per Elfmeter das 3 :1 für Garching.

VfR Garching bleibt über dem Strich

Weber: „Das war Gold wert“

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Zwei Elfmeter bringen den Unterschied: Der VfR Garching schlägt den FC Pipinsried und bleibt somit vorerst auf einem Nicht-Abstiegsplatz.

Garching – Es hätte ein großer Wurf werden können, aber am Ende waren die drei Punkte nicht mehr als die Wahrung des Status Quo. An einem Wochenende, an dem die Kellerkinder die Regionalliga Bayern rockten. Der VfR Garching sicherte mit dem 3:1 (0:1) beim FC Pipinsried lediglich den Platz vor den vier Abstiegs- und Relegationsplätzen.

Zur Pause führte Pipinsried 1:0 in einem eigentlichen 0:0-Spiel gegen die bis dahin ziemlich enttäuschenden Garchinger. Der VfR bekam keinen Zugriff auf den Gegner und fand offensiv quasi nicht statt. Das Eigentor von Orkun Tugbay konnte man dem Spieler nicht ankreiden, weil er in allerhöchster Not vor einem einschussbereiten Spieler den Klärungsversuch machen musste.

Daniel Weber und sein Trainerteam nutzten dann aber die 15 Minuten für diverse Nachjustierungen in der eigenen Mannschaft und nun geriet Pipinsried in Schieflage. Die Garchinger knackten den Tabellenletzten über die Flügel und nutzten die gute Phase dann auch gnadenlos. Drei Minuten nach Wiederbeginn gab es dann schon den Ausgleich durch Mark Zettl, der neun Meter vor dem Tor keine allzu große Mühe hatte bei seinem zweiten Regionalligator. Der VfR legte nach und erzwang einen Elfmeter, über den nicht viel zu diskutieren war. Tom Zimmerschied wurde eindeutig gelegt und Dennis Niebauer haute den Ball humorlos rechts oben ins Tor. Der Kapitän zeigte mit der Ausführung das Garchinger Selbstvertrauen und schon nach zehn Minuten Vollgas führte man.

Weber: „Schauen nur auf uns selber“

Danach waren die Hausherren zwar bemüht, konnten sich aber nicht entscheidend durchsetzen. Die Garchinger waren dem dritten Tor näher als Pipinsried dem zweiten. Und Trainer Daniel Weber war nun auch wieder zufrieden mit dem Auftritt seiner Schützlinge: „Wir machen vieles richtig, wenn auch noch nicht alles.“ Die Konter wurden nicht gut genug ausgespielt.

Deshalb brauchte es für die Entscheidung einen weiteren Elfmeter, als Dennis Niebauer beim Kopfballversuch einen Ellbogenstoß bekam. Der Gefoulte verzichtete und bleibt bei sechs Elfern und sechs Toren stehen. Joker Mario Staudigl haute dann in Vertretung den Ball rein und Garching hat den tabellarischen Status Quo gewahrt. „Das war Gold wert“, sagte Weber, der die überraschenden Ergebnisse der Tabellennachbarn aber nicht überbewerten wollte. „Wir schauen nur auf uns selber“, sagte er in dem Wissen, dass die Garchinger mit ihrem aktuellen Leistungsniveau starke Trümpfe in der eigenen Hand halten.

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VfR: Engl – Kelmendi, Pflügler, Walter, Genkinger – M. Niebauer, Tugbay – Zettl (52. Tunc), Seferings (81. Micheli), Zimmerschied (69. Staudigl) – D. Niebauer.

Tore:1:0 Tugbay (12., Eigentor), 1.1 Zettl (48.), 1:2 D. Niebauer (55., Foulelfmeter), 1:3 Staudigl (87., Foulelfmeter).

Schiedsrichter: Simon Marx (Großwelzheim).

Zuschauer: 481.

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