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Sitzt auch nächstes Jahr auf der Heimstettner Trainerbank: Christoph Schmitt.

Fußball-Regionalliga

Heimstettens Trainer Christoph Schmitt bleibt an Bord

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Fünf Spieltage vor Schluss ist vieles unklar, was die Zukunft des abstiegsbedrohten Regionalligisten SV Heimstetten angeht – eines aber nicht.

Heimstetten – Auch nächste Saison wird der SVH von Christoph Schmitt als Trainer betreut. „Wir haben uns im Winter zusammengesetzt und schnell darauf verständigt, dass ich weitermache“, sagt der 33-Jährige, der das Amt 2017 übernommen hat.

Schmitts neuer Vertrag gilt unabhängig von der Liga – schließlich ist noch ungewiss, ob Heimstetten den Klassenerhalt schaffen wird. Derzeit rangiert der Klub auf dem vorletzten Tabellenplatz, einem direkten Abstiegsrang. Doch zum einen könnte das Klassement noch durcheinandergewirbelt werden, sollte der FC Ingolstadt aus der 2. Liga absteigen – in diesem Fall müsste die FCI-Reserve runter in die Bayernliga. Zum anderen stehen ja noch fünf Partien aus, weshalb Schmitt betont: „Wir haben noch alles selbst in der Hand.“

Selbiges treffe auf die Partie am Freitagabend indes nur bedingt zu, räumt der SVH-Trainer ein. Denn sein Team gastiert um 19 Uhr beim Tabellenführer FC Bayern München II, „der mit Abstand spielstärksten Mannschaft der Liga“, sagt Schmitt. Von daher würden die Chancen seiner Elf auf einen Überraschungscoup vor allem von der Leistung des Gegners abhängen: „Bayern braucht einen schlechten Tag, damit wir da was holen können“, sagt der Coach. Zugleich versichert er aber: „Wir werden natürlich versuchen, sie so lange wie möglich zu ärgern.“

Personell kann Schmitt dabei nahezu aus dem Vollen schöpfen. Lediglich der Langzeitverletzte Daniel Steimel und Manuel Duhnke, der sich abermals eine Muskelverletzung zugezogen hat, werden im Grünwalderstadion fehlen. Für viele seiner Fußballer werde es der erste Auftritt auf Giesings Höhen sein, sagt Schmitt – „das ist dann schon was Besonderes“. Zugleich gibt es aber auch einige SVH-Kicker, die mit dem Stadion besondere Erinnerungen verknüpfen – etwa der frühere Bayern-Spieler Yannick Günzel, Ex-Löwe Mohamad Awata oder Keeper Maximilian Riedmüller, der mit der FCB-Reserve jahrelang dort gespielt hat.

Nach dem Auftritt in Giesing wartet auf Heimstetten eine Englische Woche. Stand jetzt soll der SVH am Mittwoch den VfB Eichstätt und am Freitag den FC Ingolstadt II empfangen. Jedoch werde man versuchen, die erste Partie noch auf Dienstagabend zu verlegen, sagt Schmitt. „Denn nur zwei Tage Pause, das geht eigentlich gar nicht.“

Voraussichtliche Aufstellung: Riedmüller, Regal, Beierkuhnlein, Thomik, Günzel, Ulusoy, Sabbagh, Hannemann, Riglewski, Ebeling, Awata.

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