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Viele neue Gesichter: Präsident Uwe Cygan (l.), Sportdirektor Ludwig Trifellner (r.) und Co-Trainer Emanuel Jozic freuen sich, (v.l.) Philipp Bönig (Trainer), Yanis Marseiller, Arbit Topalj, Emre Altunay, Ajlan Arifovic, Maximilian Berwein, Matthias Strohmaier, Leopold Krüger und Georg Ball zum VfR Garching gelotst zu haben.

VfR startet in Vorbereitung

Garching mit „super Neuzugängen“

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Der VfR Garching startet in die Vorbereitung auf die neue Saison. Mit dabei: zehn Neuzugänge. Trainer Philipp Bönig will noch professioneller werden.

Garching – Es wird wieder ernst und der Blick auf den Kader des VfR Garching zeigt, dass der Verein einen weiteren Schritt macht, zum festen Dauermitglied der Regionalliga zu werden. Wichtige Leistungsträger wurden gehalten und dazu kamen gestern beim Start im Seestadion satte zehn Neuzugänge. Im Gegensatz zur vergangenen Saison steht der Kader nun schon zum Großteil.

In den letzten Tagen machte der sportliche Leiter Ludwig Trifellner noch einmal vier Zugänge perfekt: So kommt Ajlan Arifovic (21) vom Bayernligaabsteiger FC Unterföhring, Emre Altunay (19, vereinlos zuvor FC Ingolstadt), Ardit Topalaj (19, SpVgg Landshut) und Simon Khan (19, Bayern Alzenau U19). „Vom Preis-Leistung-Verhältnis haben wir super Neuzugänge“, sagt Kaderplaner Trifellner. Er sucht aktuell noch einen Stürmer und spricht von guten Unterhaltungen mit interessanten Kickern.

Hochzufrieden war gestern auch der neue Trainer Philipp Bönig, der vom Landesligaabsteiger BCF Wolfratshausen kommt und einst Bundesliga in Bochum spielte. Sein Negativerlebnis bei der ersten Trainerstation ist für Trifellner nicht im geringsten ein Problem: „Das macht ihn noch härter. Er ist der richtige Trainer für diesen Verein.“

Neue Rolle für Matthias Strohmaier

Bönig hat nun schon eine gute Basis, auf der er aufbauen kann. Unter normalen Umständen bilden der spielende Co-Trainer Matthias Strohmaier in der Innenverteidigung, Rückkehrer Georg Ball auf der Sechs und Dennis Niebauer auf der Zehn die Achse der Taktgeber. Bönig wird auch grundsätzlich an dem System 4-2-3-1 festhalten und möchte daraus Varianten entwickeln, um für die Konkurrenz unberechenbar zu sein. Er hat bewusst auch zwei Testspiele pro Woche angesetzt, damit sich Spieler und Mannschaft schnell kennenlernen können. „Wir haben eine gute Grundstruktur und dazu will ich Power auf den Außenbahnen haben“, sagt Bönig.

Der neue Trainer freut sich auf den Wettstreit des semiprofessionellen VfR Garching gegen andere Vereine mit Profistruktur. „Wir werden versuchen, in vielen Bereichen immer professioneller zu arbeiten“, sagt Philipp Bönig. Neuland betrat gestern auch Matthias Strohmaier, der als spielender Co-Trainer in das Trainergeschäft hereinschnuppert. „Für mich ist das sehr spannend“, sagt der neue Abwehrchef. Und er lacht laut bei der Frage, ob er nach zwölf Jahren Daniel Weber in zwölf Jahren Philipp Bönig beerben könnte: „Dann bin ich 37 und könnte noch ein Jahr Spielertrainer machen.“

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