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Ismaninger Freude: 1:0-Torschütze David Tomasevic mit Clemens Kubina und Angelo Hauk (v.l.). 

Fußball - Relegation zur Bayernliga

Nach 2:1 hat FC Ismaning alle Trümpfe in der Hand

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Der 1. SC Feucht war für den FC Ismaning gestern die Reise ins Ungewisse. Von dem Relegationsspiel beim Tabellenzweiten der Landesliga Mitte nahm man die Erkenntnis mit nach Hause, dass diese Aufgabe wirklich lösbar ist.

IsmaningDie beiden Releganten zur Fußball-Bayernliga lieferten sich 25 Minuten ein ziemlich zerfahrenes Gekicke, in dem für den Fußballfeinschmecker noch nicht wirklich etwas dabei war. Ismaning bekam dann Mitte der ersten Hälfte das Geschehen in den Griff, hatte mehr Ballbesitz und auch den einen oder anderen Torabschluss. Eine Führung der Gäste zur Pause wäre sicherlich in Ordnung gegangen. Klar war aber auch, dass der Bayernligist spielerisch mehr Möglichkeiten hat als Feucht.

Direkt nach Wiederanpfiff hatte der vom Aufstieg träumende Landesligist dann zwei gefährliche Torszenen und Ismaning hielt mit Glück das 0:0. In der Folgezeit hatte der FCI leichte Vorteile. Feucht hätte sich über den Rückstand beschweren können.

Mitte der zweiten Hälfte warteten immer noch beide Clubs auf Tore und der Ismaninger Präsident Emanuel Eisenreich hatte da vielleicht schon so eine Eingebung. „Die Einstellung unserer Jungs stimmt“, sagte er, die wollen das Tor noch machen.“ Und sie machten es dann auch durch den Innenverteidiger David Tomasevic. Tobias Killer, der Mann für den ruhenden Ball, fand mit seinem Eckball den Kopf des Verteidigers. Eine Standardsituation machte den Unterschied, aber über das ganze Spiel gesehen ging die Führung dann auch in Ordnung.

Der SC Feucht musste dann mehr riskieren, um eine Horror-Ausgangssituation für das Rückspiel am Samstag (17 Uhr) in Ismaning zu verhindern. Es war fast logisch, dass es noch einmal richtig hektisch auf dem Platz zuging. Und nun gab es ein Chancenfestival hüben wie drüben. Feucht traf den Pfosten und Ismaning zum Ausgleich die Latte. Und dann markierte der Ismaninger Youngster Daniel Weber ganz cool das 2:0 (85.). Der FCI spielte schnell nach vorne und dort ließ sich der Mittelfeldspieler nicht aus der Ruhe bringen und erzielte mit ganz viel Übersicht das Tor. Aber es gab noch vier Minuten Nachspielzeit und da legte Feucht mit dem 1:2 nach.

Das war etwas Schadensbegrenzung, aber Ismaning hat ein ziemlich gutes Ergebnis mit Blick auf den zweiten Teil dieser Relegation. Die Mannen von Trainer Mijo Stijepic haben aber unter extremen Druck einen guten Job gemacht. Ismaning hat nun alle Trümpfe für den Verbleib in der Bayernliga in der Hand.

1. SC Feucht – FC Ismaning 1:2 (0:0).

FCI: Fritz – Killer, Neuber, Tomasevic, Siedlitzki (67. Volland) – Lopes, Weber – Siebald, Fischer, Kubina – Hauk.

Tor: 0:1 Tomasevic (76.), 0:2 Weber, 1:2 Wessner (90.+2).

Schiedsrichter: Steffen Ehwald (Geldersheim) – Zuschauer: 500.

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