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Georg Ball und seine Garchinger feierten den dritten Dreier im dritten Match.

Garching stürmt an die Spitze

VfR Garching - Der VfR Garching holte im dritten Saisonspiel den dritten Sieg in der Landesliga. Beim amtierenden niederbayerischen Bezirksoberligameister ETSV Landshut fuhren die Garchinger einen deutlichen 4:1-Sieg ein.

Von Fabian Herrmann

Garchings Trainer Daniel Weber hatte sich nach zwei eher wackeligen Siegen zum Auftakt diesmal einen souveränen Auftritt seiner Mannschaft gewünscht. Den Gefallen taten ihm seine Mannen zu Beginn nur bedingt. Sie verzeichneten zwar mehr Ballbesitz, agierten auf dem stumpfen Landshuter Rasen aber immer wieder fahrlässig. Aus einem Garchinger Patzer hätten die Gastgeber beinahe Kapital geschlagen. Für den nach einem Heber bereits geschlagenen Torhüter Stefan Wachenheim rettete der Pfosten. Michael Weicker (24.) leitete den Garchinger Sieg ein. Nach einem verlängerten Einwurf schob er den Ball zum 1:0 ein. Acht Minuten später erhöhte Dennis Niebauer nach schönem Zusammenspiel mit Weicker zum 2:0-Pausenstand.

Auch nach dem Seitenwechsel hatten die Garchinger die Partie im Griff. Ein Eigentor musste helfen, um die Gastgeber zurück ins Spiel zu bringen. Nach einer Ecke wollte Felix Pichler klären. Im starken Regen rutschte ihm der Ball aber über den Spann – 1:2 (62.). „Wir haben uns selbst in die Bredouille gebracht, weil wir wieder vergessen haben, den Sack rechtzeitig zuzumachen“, sagt Weber.

Und so musste er in der Folgezeit doch noch ein wenig zittern, auch wenn Landshut keine ernsthafte Gefahr entwickelte. Garching nutzte die Landshuter Ausgleichsbemühungen indes, um die Hausherren klassisch auszukontern. Niebauer eroberte in der 70. Minute den Ball und setzte Patrick Würll in Szene, der sich gegen die Landshuter Defensive durchsetzte und zur 3:1-Vorentscheidung vollendete. Der schnelle Oliver Hauck nutzte wenig später einen Fehler der Landshuter Innenverteidigung und traf zum 4:1 (78.). Er kam bereits in der ersten Hälfte für den verletzten Alexander Beer (Verdacht auf Bänderriss) ins Spiel. Bis auf wenige unsichere Minuten kann Weber mit dem Fortschritt seines Teams zufrieden sein: „Wir haben am Ende clever gespielt und verdient gewonnen.“

Quelle: fussball-vorort.de

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