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Auf den Fersen: Hankofen (rot) kann Unterföhring (Uwe Schlottner) nicht entscheidend stören.

Faber macht die Hütte

FCU geht mit schmucklosem Pflichtsieg ins Wochenende

Unterföhring – Über Nacht war der FC Unterföhring gleichauf mit den Besten der Bayernliga. Am Freitagabend gewann der Klub von der Bergstraße gegen die SpVgg Hankofen-Hailing 1:0 (1:0).

Der FC Unterföhring ist mit nun 17 Punkten gleichauf mit Landsberg und Vilzing. Zudem zogen Andreas Pummer und seine Mannen an den Nachbarn Garching und Heimstetten vorbei. Hankofen ist Tabellenletzter und das sah man den kriselnden Niederbayern auch an.

Die Gäste hatten von der ersten Minute an in der Defensive riesige Probleme, wirkten unsicher und hatten spielerisch nichts zu bieten. Dennoch hatte der Gast nach zehn Wackelminuten aus dem Nichts zwei Tormöglichkeiten. Erst traf Christian Spengler die Latte (10.) und dann musste Torwart Kiril Akalski einen Freistoß von Fabian Burmberger über den Querbalken lenken. Das war es dann aber auch mit den harmlosen Niederbayern. In der 19. Minute schalteten die Unterföhringer schnell um und nach einem frechen Schuss von Andreas Faber auf dem linken Flügel hieß es 1:0. Unhaltbar sah der Ball nicht aus. Faber hatte in der 37. Minute noch eine Möglichkeit für den FCU, der diszipliniert und ruhig arbeitete für den ziemlich schmucklosen Pflichtsieg.

Nach dem Seitenwechsel änderte sich nicht allzu viel. Unterföhring kontrollierte das Match mit überschaubarem Aufwand, hatte selbst aber keine wirklichen Torszenen. Auf der anderen Seite sorgten die weiten Bälle der Hankofener für quasi keine Torgefahr. Der FCU lebte von seiner Lufthoheit und der Zweikampfstärke. Die Option, durch einen Sieg mit vier Toren Differenz für 20 Stunden die Tabellenführung zu erobern, war eher theoretischer Natur. In der 66. Minute drohte dann die Gefahr, dass sich der FCU auskontern lässt. Die Hankofener schossen den Ball aber aus kurzer Distanz drüber. Mit etwas Verspätung kam dieser Warnschuss bei den Unterföhringern an, die nun wieder etwas mehr taten und ihre Möglichkeiten für das vorentscheidende 2:0 bekamen.

In der 71. Minute stand der kurz zuvor eingewechselte Alexander Hollering frei vor dem Tor und scheiterte am Keeper. Unterföhring war selbst schuld, dass es den Gegner weiter mitspielen ließ. In der Schlussphase erhöhte der Gast den Druck und hatte seine Torszenen, auch wenn nichts Hundertprozentiges dabei war. Auf der anderen Seite traf aber Attila Arkadas die Latte (82.). Das war dann auch der finale Höhepunkt in einem schwachen Bayernligaspiel.

Quelle: fussball-vorort.de

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