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Nach der Pause ganz entspannt: Hachings Trainer Claus Schromm.

"Ausgeruht und abgeschaltet"

Hachings Kicker haben geistige Frische getankt

SpVgg Unterhaching - Die SpVgg Unterhaching hat die Länderspielpause dazu genutzt, um den Kopf wieder etwas frei zu bekommen. Gegen Rot-Weiß Erfurt will der Tabellendritte das Spiel wieder diktieren.

Von Robert M. Frank

Unterhaching – Für Florian Niederlechner war das vergangene Wochenende dann doch nicht ganz fußballfrei. In der Länderspielpause schaute der Stürmer zunächst seinem ehemaligen Verein vom FC Ismaning zu. Tags darauf half der 21-Jährige beim 2:4 der Hachinger Bayernliga-Mannschaft beim Spitzenreiter vom SV Wacker Burghausen II aus. Der zweimalige Drittliga-Torschütze fühlt sich vor dem Heimspiel am morgigen Samstag gegen Rot-Weiß Erfurt (14 Uhr) nach der Pause wieder fit. „Das freie Wochenende war sehr wichtig für uns“, sagt der Angreifer, der sich daheim und bei Freunden „ausgeruht und vom Fußball abgeschaltet“ habe. Nach dem letzten Ligaspiel in Karlsruhe (0:0) sowie dem Testspiel gegen den FC Bayern München (0:2) vor gut einer Woche sieht auch Cheftrainer Claus Schromm wieder einen Aufschwung. „Es ist wichtig, dass wir wieder frisch in der Birne sind“, sagt der 43-Jährige.

Zuletzt hatte Schromm nach den vielen englischen Wochen in der Liga und im bayerischen Pokal eine gewisse Leichtigkeit vermisst. „Wir waren vom Kopf her müde gewesen“, umschrieb der Trainer die Situation vor dem spielfreien Wochenende. Auch das Hachinger Kombinationsspiel hat dem Fußballlehrer zuletzt nicht mehr so zugesagt wie zuvor. Bereits in Karlsruhe sei die Mannschaft nicht genug in der Lage gewesen, ihr eigenes Spiel durchzusetzen. Das soll sich gegen Erfurt wieder ändern. „Wir haben gemerkt, dass wir uns alle wieder in ein System integrieren müssen. Unsere Kombinationen müssen uns wieder um einiges besser gelingen“, sagt Schromm.

Wer gegen die Thüringer für die nötige Ordnung in der Startelf sorgen soll, ist bisher noch nicht ganz klar. Denn neben dem gesperrten Markus Schwabl (5. Gelbe Karte) stehen hinter den Einsätzen von den angeschlagenen Spielern Andreas Voglsammer, Manuel Fischer und Quirin Moll noch Fragezeichen. Savio Nsereko (Muskelfaserriss) fehlt ebenso wie der Langzeitverletzte Roland Sternisko (Reha nach Kreuzbandriss). Schromms Marschroute für Samstag ist klar: „Wir wollen dem Spiel wieder unseren Stempel aufdrücken.“

Quelle: fussball-vorort.de

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