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Andreas Eger.

0:5 gegen Olching

Grünwalder Debakel in Olching

Grünwald – Ein echtes Debakel erlebte der TSV Grünwald am spätsommerlich heißen Samstag im Olchinger Amperstadion.

Bereits zur Halbzeit einer ungleichen Bezirksligabegegnung hatte der heimische Tabellenzweite beim 5:0 (5:0) seine Hausaufgaben gegen desolat agierende Grün-Weiße komplett erledigt. Das Gäste-Team von Trainer Andreas Eger ließ jede Einstellung zum Spiel vermissen und verlor auch in der Höhe verdient. „Bereits den ersten beiden Toren des SC Olching gingen freundliche Einladungen unserer gesamten Hintermannschaft voraus“, zeigte sich Grünwald-Sprecher Jochen Joppa bereits nach den ersten Treffern der agilen SC-Offensiven Held und Fuchs (14. / 21.) stinksauer.

Nach gut zwanzig Minuten war die Partie bereits vorentschieden. Während die ambitionierten Olchinger Pressing par Excellence spielten und Grünwald im pomadigen Aufbau der Gäste nicht die heiße Luft zum Atmen gönnten, blieb der Gast ideenlos. Olching sorgte dagegen mit weiten Bällen und hohen Diagonalschlägen in die Gefahrenzone für heillose Verwirrung im Gäste-Deckungsverbund. Das mitunter heillose Durcheinander im Grünwalder Deckungsverbund bekamen auch die TSV-Innenverteidiger Vötter und Schrödl nicht in den Griff. Deutlich war dem Duo die noch fehlende Abstimmung anzumerken. Nach Dags 3:0 (32.) waren es erneut die überragenden Held und Fuchs, die zur Pause die demütigende Geschichte für den Gast mit ihren jeweils zweiten Treffern zu Ende schrieben. „Im zweiten Durchgang war die Partie dann streckenweise nicht mehr anzusehen“, klagte Joppa.

Olching beschränkte sich auf eine Verwaltung des eigenen Vorsprungs und konnte es sich sogar leisten, sein bis dahin überragendes Angriffsduo Held und Fuchs frühzeitig im zweiten Durchgang unter die kühle Brause zu schicken. „Auf unserer Seite war weiter Spazierengehen angesagt. Es hat heute an der Einstellung gefehlt“, schimpfteJoppa auch im Namen eines „fassungs- und sprachlosen“ Trainers Andreas Eger. Negative Höhepunkte einer langweiligen Halbzeit waren lediglich zwei Ampelkarten. Zunächst sah Olchings Defensiver Lutter nach wiederholtem Foulspiel gelb-rot (53.).

Nur sieben Minuten folgte ihm Grünwalds Kapitän Robert Rudnik nach Meckern vorzeitig in den Kabinentrakt. Dem für den aus Studiengründen absenten Stammkeeper Schulz eingesprungenen Raphael Ott war es aufgrund einer engagierten Leistung zu danken, dass die TSV-Pleite nicht noch höher ausgefallen war. Grünwald ist in der Tristesse des Tabellenmittelfelds nach dieser desaströsen Vorstellung endgültig angekommen.

Quelle: fussball-vorort.de

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