Das Osnabrücker Stadion an der Bremer Brücke ist bekannt für seine hitzige Atmosphäre. Auf Haching wartet ein hartes Stück Arbeit. Foto: dpa

SpVgg heiß auf ersten Sieg

Haching will Horror-Bilanz an der Bremer Brücke aufpolieren

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Im letzten Spiel der Hinrunde wartet auf die SpVgg Unterhaching in der Dritten Liga noch einmal eine reizvolle Aufgabe: Die Partie an diesem Samstag (14 Uhr) beim VfL Osnabrück im legendären Stadion an der Bremer Brücke. Ausgerechnet dort haben die Rot-Blauen aber eine echte Horror-Bilanz.

Es ist bereits das 17. Duell der beiden Klubs. Sechsmal trafen sich der VfL und die SpVgg seit 1989 in der Zweiten Liga, zehnmal in der Dritten Liga. Die düstere Auswärts-Quote der Hachinger: In Osnabrück gelang noch nie ein Sieg, in acht Spielen gab es gerade einmal einen Punkt – vor 25 Jahren. Für Cheftrainer Claus Schromm ist es die vierte Reise zum VfL, persönliche Bilanz bisher: Null Punkte. „Ich habe dort noch nie etwas mitgenommen. Ich hoffe natürlich, dass das im vierten Anlauf endlich klappt.“

Immerhin stehen die aktuellen Vorzeichen gut. Die SpVgg hat bereits am 18. Spieltag die 30-Punkte-Marke geknackt und sonnt sich kurz vor Jahresschluss auf Tabellenplatz sechs. „Das macht uns sehr glücklich“, sagte Schromm nach dem 3:2-Erfolg gegen Jena. „Ich denke, diese Ausbeute ist für einen Aufsteiger schon beachtlich.“ Das macht die Hachinger nun auch mutig für die letzten beiden Aufgaben des Jahres: „Sechs Punkte sind dieses Jahr noch zu holen, wir wollen davon natürlich so viel wie möglich mitnehmen.“ Kommende Woche kommt der Vorletzte Bremen II in den Sportpark.

Der Gegner am Samstag, der in den vergangenen Jahren immer im erweiterten Kreis der Aufstiegsaspiranten mitmischte, steckt dagegen in einer Krise. Platz 16, höchste Abstiegsgefahr. Vor einer Woche kamen die Osnabrücker nicht über ein mageres 2:2 in Bremen hinaus. Nichtsdestotrotz weiß Schromm um die Trümpfe der Gastgeber: „Da erwartet uns wie jeden Samstag ein hartes Stück Arbeit und eine große Kulisse.“ Knapp 8.000 Zuschauer hat der VfL im Schnitt, das zumindest ist absolut zweitligareif. „An der Bremer Brücke herrscht immer eine besondere Atmosphäre“, weiß Schromm.

SpVgg Unterhaching: Müller – Bauer, Nicu, Winkler, Dombrowka – Steinherr, Taffertshofer, Stahl, Porath – Hain, Bigalke.

Quelle: fussball-vorort.de

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