Hachinger Profis im Bayernliga-Hexenkessel

- In Großbardorf werden bis zu 1000 Fans erwartet

Unterhaching (um) - Beschwerlich wird der Weg zu drei weiteren Bayernliga-Punkten für die Amateure der SpVgg Unterhaching. Das Gastspiel beim TSV Großbardorf (Samstag, 14.30 Uhr) ist nicht nur die Partie, die mit über vier Stunden die weiteste Anfahrt erfordert, sondern auch starke Nerven. Teilweise über 1000 Zuschauer machen dort ganz dicht am Spielfeldrand Stimmung. Doch Hachings Trainer Alfred Ruthe kann auf sechs Spieler aus dem Profikader bauen, die in dieser Atmosphäre zurechtkommen müssen, wenn sie ihren Ambitionen gerecht werden wollen. "Mit dieser Mannschaft sollten wir dort eigentlich gewinnen können", sagt der Coach.

Leicht wird es allerdings nicht, denn zum einen haben die Unterfranken zuhause schon mehrere Spitzenteams abgeschossen, zum anderen hat kein Bayernliga-Verein bislang mehr Tore erzielt. Vor allem Sebastian Knüttel wirbelt die Abwehrreihen durcheinander, ein Mann über den Ruthe gut Bescheid weiß: "Er war vor zwei Jahren praktisch schon bei uns, als sich sein Berater eingeschaltet hat, und er zu Greuther Fürth ging." Dort schaffte der Stürmer den Durchbruch nicht, in Unterhaching wären die Chancen für ihn besser gewesen, glaubt Ruthe: "Bei uns hätte er wenigstens schon ein paar Regionalliga-Spiele gemacht." Und die Hachinger Amateure müssten sich neben Reisestrapazen und gegnerischen Fans auf Tuchfühlung nicht auch noch mit Knüttel herumplagen.

SpVgg Unterhaching Amateure: Gurski - Bürgermeier, Haas, Endler, Maison, Majstorovic, Matiasovits, Cescutti, Nicu, Aydemir, Lechleiter

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