Ob er jemanden gesichtet hat? SpVgg Unterhaching-Präsident Manni Schwabl nahm auffallend oft die Memminger Mannschaftsaufstellung zur Hand.

Club-Veteranen und Schwabl "spionieren"

Hat Hachings Manni Schwabl Interesse an FCM-Kickern?

FC Memmingen - Der 1:0-Erfolg des FCM gegen Nürnberg II wurde von zahlreichen bekannten Gesichert beobachtet. Konnten sich dabei FCM-Akteure ins Rampenlicht spielen?

(ass) Als „absolut verdient“ bezeichnete die Handvoll alter Club-Veteranen auf der Tribüne des Nürnberger Bundesliga-Stadions den 1:0 Regionalliga-Sieg des FC Memmingen bei der U23-Mannschaft des 1. FCN. Das taten sie anerkennend und nicht nur, weil Gerd Prudlo unter ihnen saß und von seinen alten Zeiten in Memmingen erzählte. Mitte der 1960iger-Jahre war der Nürnberger vom FCM verpflichtet worden. „Als Profi“, wie der heute 68-jährige anmerkte.

Nach seinen Erinnerungen ging es drei Mal die Woche für ihn zu Training und Spiel nach Memmingen. Im Sommer mit dem Auto, im Winter mit dem Zug – immer über drei Stunden für die einfache Strecke.

Auch Ex-Profi Manfred Schwabl auf der Tribüne

Prudlo war nicht der Einzige, der sich den FC Memmingen genauer unter die Lupe nahm. Der Präsident des Drittligisten SpVgg Unterhaching und Bayern-Ex-Profi Manfred Schwabl war auch da. Er hatte zuvor auch die Junioren-Bundesliga-Partie nebenan auf dem Club-Gelände am Valznerweiher zwischen der B-Jugend des 1. FCN und der Hachinger (1:1) verfolgt.
Bei der anschließenden Regionalliga-Partie nahm er auffallend oft die Memminger Mannschaftsaufstellung zur Hand.

In der Arena waren auch Nürnbergs Cheftrainer Dieter Hecking und ein paar seiner Profis, die schon tags zuvor in der Bundesliga in Mainz mit 1:2 verloren hatten. Die Ex-Memminger Timo Gebhart und Markus Mendler in Diensten der Nürnberger wurden nicht auf der Tribüne gesichtet.

Quelle: fussball-vorort.de

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