Hachings Ex-Trainer Ralph Hasenhüttl hat jetzt beim VfR Aalen im sportlichen Bereich das Sagen. Foto: Robert Brouczek

Hasenhüttl ist noch immer ein Hachinger

SpVgg Unterhaching - In der Partie gegen die VfR Aalen trifft die SpVgg Unterhaching auf viele altbekannte Gesichter. Auch Hachings Ex-Trainer Ralph Hasenhüttl setzt beim VfR Aalen auf die Jugend.

In der Partie gegen die VfR Aalen trifft die SpVgg Unterhaching auf viele altbekannte Gesichter. Neben den drei Spielern Thorsten Schulz, Leandro Grech und Robert Lechleiter, hat auch Trainer Ralph Hasenhüttl in Haching gearbeitet. Hasenhüttl läutete mit einem vierten Platz im Jahr 2009 sowie der Integration vieler junger Akteure in die Profimannschaft eine Aufbruchsstimmung am Sportpark ein. „Die zweieinhalb Jahre als Cheftrainer waren eine sehr schöne Zeit“, sagt Hasenhüttl, der noch in Unterhaching wohnt und dessen Sohn in der Hachinger Jugend spielt.

Seit Anfang 2011 ist der 44-Jährige als Trainer beim VfR Aalen angestellt. Ebenso wie bei der SpVgg Unterhaching, als er unter anderem Spieler wie Schulz und Markus Schwabl ins Profiteam integrierte, möchte Hasenhüttl auf jüngere Leute setzen. „Da sehe ich mich in der Vorreiterrolle, wie ich sie in Haching hatte“, sagt der Trainer. Dem aktuellen Jugendkonzept in Haching ringt der Coach Positives ab. „Es freut mich, dass Haching diesen Weg beschreitet.“

Im Gegensatz zu seiner Unterhachinger Cheftrainer-Zeit von Oktober 2007 bis Februar 2010, steht der Österreicher in Aalen weniger unter Druck. Nach einem Jahr gegen den Abstieg versucht der Trainer, mit seiner Mannschaft „den nächsten Schritt“ zu machen und die Erwartungen etwas herunterzuschrauben. „Man darf den Druck bei einer jungen Mannschaft nicht zu groß werden lassen, sonst leidet darunter die Unbekümmertheit der Mannschaft“, so Hasenhüttl.

Ähnlichen Druck bekam Haching zuletzt als Favorit zu spüren. Gegen Bremen II, als Haching eine Tabellenführung verspielte, war Hasenhüttl als Beobachter im Sportpark. „Ich schaue ab und an vorbei“, so der Trainer. Dann trifft Hasenhüttl auf seinen Kollegen Heiko Herrlich. Die beiden kennen sich. Sie haben zusammen die Ausbildung zum Fußballlehrer gemacht. „Ein sympathischer Kollege“, so Herrlich. „Ich habe ihn immer abschreiben lassen“, meint Herrlich scherzhaft. Auf die Frage, wer die bessere Endnote hatte, lässt sich Herrlich nichts entlocken. „Die Note ist nicht entscheidend.“ Beim Aufeinandertreffen der beiden zählen am Ende ohnehin die Tore, nicht die Noten. rmf

Quelle: fussball-vorort.de

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