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Zu kämpfen hat der SVH (Daniel Steimel) mit den Erlbachern in der ersten Hälfte.

Personalnot macht sich beim SCH bemerkbar

Heimstetten nur mit Remis gegen Kellerkind Erlbach

SV Heimstetten – Kurz vor Schluss taucht plötzlich Sebastian Leitmeier vor dem Gehäuse des SV Heimstetten auf.

Beim Stand von 2:2 könnte der Stürmer seinen SV Erlbach per Last-Minute-Tor zum Sieg schießen – und dieses Bayernligaspiel auf den Kopf stellen. Denn gerade in der zweiten Hälfte ist der SVH überlegen gewesen und hatte die besseren Chancen. All das wäre nur Makulatur – wenn Leitmeier trifft.

Doch der Angreifer findet seinen Meister in Markus Aigner. Der SVH-Keeper reagiert blitzschnell und sichert seinem Club zumindest einen Zähler. Das 2:2 ist ein Ergebnis, das Trainer Heiko Baumgärtner unschlüssig zurücklässt. Einerseits habe man gegen den Aufsteiger drei Punkte anvisiert. „Andererseits sind wir zweimal zurückgelegen.“ Alles in allem sei er mit dem Punkt „nicht unzufrieden“. Zumal seine Elf unter Personalproblemen leide.

So muss Baumgärtner gegen Erlbach auf sieben Spieler verzichten: Kapitän Dominik Schmitt, Memis Ünver, Simon Huber, Christoph Schleger und Michael Steppan sind verletzt; dazu fehlen Valentin De La Motte (Auslandssemester) und Maximilian Hintermaier (Rotsperre). „Solche Ausfälle können wir nicht einfach so kompensieren“, sagt der Coach. „Am Ende standen mit Felix Sträußl, Ali Kartal und Fabian Lüders drei Spieler bei uns auf dem Feld, die vergangene Saison noch in der Bezirksliga gespielt haben.“

Dabei beginnt der SVH vor nur 150 Zuschauern mit einem Paukenschlag: Nach zwei Minuten zimmert Orhan Akkurt das Leder aus 16 Metern an die Latte. „Wenn der reingeht, dann läuft das Spiel ganz anders“, meint Baumgärtner. Stattdessen klingelt es auf der anderen Seite: Nach einer Ecke köpft Leitmeier die Kugel zum 0:1 ein.

Nachdem Akkurt per Einzelleistung den Ausgleich besorgt hat, scheint Heimstetten die Partie in den Griff zu bekommen. Doch kurz nach der Pause gehen die Gäste nach einem schnell ausgeführten Freistoß in Führung. „Mit der ersten Hälfte war ich nicht zufrieden“, sagt Baumgärtner. „Doch nach der Pause haben wir das Spiel bestimmt.“ Dennoch dauert es bis zur 76. Minute, ehe der SVH abermals ausgleicht: Nach einem Querpass von Felix Sträußl schlenzt Sebastiano Nappo den Ball lässig ins Eck.

Der Mittelfeldmann hätte schon vorher den Ausgleich einleiten können. Doch nachdem er vier Gegenspieler ausgetanzt hat, scheitert er im Strafraum an Nummer fünf, statt auf die freistehenden Lukas Riglewski und Orhan Akkurt abzulegen.

Text: Patrik Stäbler

Quelle: fussball-vorort.de

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