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Vom FC Bayern zum SV Heimstetten

Heimstettens Co-Trainer Roman Langer: „Es ist hier ein ganz anderes Arbeiten“

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Heimstetten

– Vor der Partie des Regionalligisten beim FC Memmingen am Freitag um 19.30 Uhr haben der SVH und Langer bereits sechs Niederlagen kassiert – in neun Spielen.

„Für mich ist das natürlich eine Umstellung“, sagt der Coach, der das Verlieren erst wieder lernen muss. Jedoch meint Langer damit weniger das Umgehen mit Niederlagen, sondern eher das Umfeld: Bei den Bayern arbeitete er unter Profi-Bedingungen und flog zu Auswärtsspielen in der Champions League; in Heimstetten hat er es mit Amateur-Kickern zu tun, die nebenher studieren oder einen Job haben. „Es ist ein ganz anderes Arbeiten, wenn man nicht mehr sieben, acht Trainingseinheiten pro Woche zur Verfügung hat, sondern nur drei“, sagt der 29-Jährige.

Und dennoch betont Roman Langer, dessen Vater den SV Heimstetten als Abteilungsleiter lange prägte: „Mir macht die Arbeit hier riesigen Spaß.“ Schließlich seien die jungen Spieler lernbegierig und hoch motiviert. Überdies lobt Langer die Stimmung in der Mannschaft und im Trainerteam. Alles heile Welt also? Nicht ganz. Denn nach der 3:4-Derbyniederlage gegen Garching ist der SVH auf den letzten Tabellenplatz abgerutscht. „Leider passen die Ergebnisse noch nicht“, räumt der Co-Trainer ein. „Aber die Art und Weise, wie die Mannschaft auftritt, stimmt uns zuversichtlich. Wenn wir so weitermachen, werden wir unsere Punkte noch holen.“

Der Auftritt in Memmingen wäre dabei kein schlechter Zeitpunkt, um damit anzufangen – rangiert der Gegner doch ebenfalls im Tabellenkeller. Personell muss der SVH auf die gesperrten Yannick Günzel und Fabio Sabbagh verzichten; hinter Alexander Spitzer steht ein Fragezeichen. „In Memmingen erwartet uns kein einfaches Spiel mit vielen Zuschauern und einer hitzigen Stimmung“, sagt Langer. „Aber wir rechnen uns Chancen aus und fahren da hin, um drei Punkte zu holen.“  

Voraussichtliche Aufstellung:Riedmüller, Spitzer, Beckenbauer, Cavadias, Hintermaier, Gartmann, Reuter, Schels, Hannemann, Duhnke, Riglewski.

Quelle: fussball-vorort.de

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