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FCI-Trainer Frank Schmöller war am Wochenende überhaupt nicht zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft. Hätten es die Regeln erlaubt, hätte er am liebsten alle zehn Feldspieler ausgewechselt.

Duell der Angeschlagenen

FCI: Charaktertest in Seligenporten  

FC Ismaning – Frank Schmöller liebt und lebt den Fußball. Deshalb ist der Trainer des Fußball-Regionalligisten FC Ismaning nach Niederlagen oft sauer.

Wirklich bedrohlich wird es aber erst, wenn er menschlich enttäuscht ist. Das war nach dem willenlosen 1:2 gegen den FC Augsburg II der Fall und deshalb wird das Nachholspiel in Seligenporten (heute, 19 Uhr) zum Charaktertest.

Schon die Heimniederlage gegen die Reserve der SpVgg Greuther Fürth hatte einen faden Beigeschmack. Dafür gab es aber Gründe mit der englischen Woche zuvor. Dem FC Ismaning ging etwas die Luft aus, nachdem er zwei große Spiele beimFC Bayern II (0:2) und bei Tabellenführer Illertissen (1:1) geliefert hatte. Diesmal aber kam eine Mannschaft, die nach zehn geschossenen Toren und dem 1:0 in der ersten Minute vor Selbstvertrauen platzen müsste.

„Dieses Spiel hat mich sehr überrascht“, sagt Schmöller. Erklären kann er sich das nicht. Von Außen war er diesmal machtlos. Ismaning bekam die Außenbahnen nicht in den Griff. Deshalb wurde aus taktischen Gründen Christian Rodenwald nach einer halben Stunde aus gewechselt. Franz Hübl wechselte von links nach rechts und Fabian Negele kam neu in die Kette. Eine Besserung brachte die Rotation nicht. Wenige Minuten später ging der Trainer in die Kabine „und dort hätte ich zehn Leute auswechseln können, was die Regeln aber nicht zulassen.“

Für Seligenporten wird es Veränderungen geben, aber das Ausmaß weiß Schmöller noch nicht. Potenzielle Kandidaten sind so ziemlich alle bis auf Torwart Andreas Rössl und Mittelstürmer Mijo Stijepic. Die Aufstellungsfrage wird spannender durch die überschaubare Werbung, die die Einwechselspieler in eigener Sache betrieben. Dazu kommt diesmal noch, dass Franz Hübl nach der fünften Gelben Karte gesperrt ist. nb

FCI: Rössl – Rodenwald, Knauer, Weiser, Negele – Bachinger, Buch (Häfele) – Fries, Ring, Häfele (Grujicic) – Stijepic.

Quelle: fussball-vorort.de

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