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Samed Aladdinoglu (blau) hat sich in die Startelf gespielt.

Der FCI sollte den Gegner nicht unterschätzen

Ismaning spielt gegen selbstbewusste Gerolfinger

FC Ismaning – Beim Projekt Meisterschaft wartet auf die Fußballer des FC Ismaning eine knifflige Aufgabe mit dem Gastspiel beim FC Gerolfing (Samstag, 17 Uhr).

Die Gerolfinger haben sich in den letzten Wochen durch große Spiele gegen die besten Mannschaften der Liga aus den Relegationsplätzen heraus gearbeitet. In der zweiten Saisonhälfte gewann Gerolfing bereits gegen den FC Deisenhofen, hatte bei der 1:2-Niederlage in Hallbergmoos am vergangenen Wochenende den Dritten auch am Rande der Niederlage und gewann am Dienstag ein gegen den SE Freising mi 4:2.

Ismanings Trainer Xhevat Muriqi sah in Hallbergmoos ein defensiv beeindruckend stabiles 5-4-1-System mit einem immer gefährlichen Konterstürmer. Dieses Bollwerk muss auf dem Weg in die Bayernliga diesmal ohne den aus privaten Gründen fehlenden Mijo Stijepic geknackt werden. Der zweite Ausfall aus der ersten Elf ist der angeschlagene Alexander Buch. Für die beiden werden Samed Aladdinoglu und Ivan Vidovic in die Mannschaft kommen. Vidovic bekommt für die linke Außenbahn gegenüber dem zuletzt bei Jokereinsätzen überzeugenden Patrick Demiri den Vorzug, weil er bei der defensiven Arbeit Vorteile hat.

Auf der Doppelsechs hat sich Samed Aladdinoglu in den vergangenen Wochen beeindruckend fest gespielt im Ismaninger Starensemble. Xhevat Muriqi attestiert dem 21-Jährigen einen großen Leistungssprung „und mit etwas mehr Torgefahr wäre es perfekt“. Der junge Mittelfeldspieler beeindruckte den Trainer durch seine Lernwilligkeit: „Er ist ein guter Junge, hört immer zu und versucht dann, an sich zu arbeiten.“ Er durchlaufe gerade einen Prozess, der einfach seine Zeit brauche. Aladdinoglu hat diese Saison den Durchbruch geschafft, obwohl ihn niemand so recht auf der Liste für die erste Elf hatte. Er absolvierte bislang 25 Spiele mit 1519 Einsatzminuten. Nur ein Tor ist ihm bislang vergönnt geblieben.   

Voraussichtliche Aufstellung: Preußer – Beck, Ehret, Steinacher, Siedlitzki – Aladdinoglu, Fischer – Siebald, Killer, Vidovic – Auerweck.

Text: Nico Bauer

Quelle: fussball-vorort.de

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