Jubelszenen in Eichstätt

- Bezirksligavierter feiert 0:0 über ersatzgeschwächten FCU

Unterföhring - Was Michael Schmid am meisten verwunderte waren die Jubelszenen des VfB Eichstätt nach dem Schlusspfiff gegen den FC Unterföhring. 0:0 endete die Bezirksligapartie, die der Gastgeber feierte, "als ob er Letzter wäre und gegen den Tabellenführer gewonnen hat", sagt der Vereinssprecher. Dabei war Eichstätt Vierter und spielte daheim gegen einen personell stark geschwächten FCU.

Sieben Stammspieler fehlten im Aufgebot, darunter die komplette Sturmabteilung. Es mussten Robert Lexa und So-Kia Vuong vorne ran. "Das sind beide exzellente Mittelfeldspieler aber im Sturm nur eine Notlösung", sagt Schmid. Hinzu kam die defensive Grundeinstellung Unterföhrings, so dass es mit dem Toreschießen nicht klappen wollte. Korbinian Strauß` Volleyschuss hatte der Keeper im Nachfassen (65.). Die beste Möglichkeit hatte Moreno Beran, nachdem Lexa zum Solo gestartet war, doch er verfehlte das leere Tor (69.).

Eichstätt tat seinerseits ebenfalls wenig, habe bloß durch Kampfgeist und Laufbereitschaft überzeugt, sagt Schmid. Technisch sei das Team schwach. "Ist mir unerklärlich, wie die so weit oben stehen können." Nichtsdestotrotz hatte es in der Nachspielzeit den Sieg auf dem Fuß. Schlussmann Igor Pintar und Toni Kralus rannten aufeinander, der Ball fiel einem Stürmer direkt vor die Füße. In letzter Sekunde schnappte sich Unterföhrings Schlussmann noch den Ball. Wer weiß, wie sonst die Jubelszenen ausgeschaut hätten. Daniel Schwarzfischer

FC Unterföhring: Pintar, Meier, Jaworeck, Lippert, Brenner, Kralus, Taukovic, K. Strauß, Beran (71. Heine), Lexa, Vuong. Zuschauer: 150.

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