„Das war für mich eines der schönsten Jahre überhaupt. Auch weil wir damals eine super Mannschaft hatten.“

Kirchheims Trainer Steven Toy trifft auf seinen Ex-Coach Rainer Elfinger

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Für Steven Toy wird es ein Wiedersehen mit der Vergangenheit, wenn sein Kirchheimer SC an diesem Freitag um 20 Uhr den SB Chiemgau Traunstein empfängt.

Kirchheim – Denn beim Tabellennachbarn der Landesliga Südost sitzt seit Kurzem ein Coach auf der Bank, den der KSC-Spielertrainer nur zu gut kennt: Rainer Elfinger führte dereinst Toys Ex-Klub, den SV Heimstetten, in die Regionalliga und dort in der Premierensaison zu einem formidablen fünften Tabellenplatz. „Das war für mich eines der schönsten Jahre überhaupt“, erinnert sich der KSC-Coach. „Auch weil wir damals eine super Mannschaft hatten.“

Nun also ist der 52-jährige Elfinger in Traunstein, wo er die Mannschaft vor dem siebten Spieltag übernommen hat und seither auf einer Erfolgswelle schwimmt: In neun Partien gab‘s fünf Siege und ein Remis, wodurch der Sportbund seinen Fehlstart mit drei Pleiten vergessen machen konnte. Traunstein ist also gut drauf – doch das gilt genauso für die Kirchheimer, die seit sechs Partien nicht verloren haben. Zuletzt spielte der KSC dreimal zu Null, was Toy zum einen auf die starke Form von Torwart Markus Magdolen zurückführt. Zum anderen arbeite jeder für jeden, auch nach hinten „und fast über neunzig Minuten“, lobt der Coach.

Trotz der jüngsten Erfolge werde er die Startelf am Samstag wohl auf „zwei, drei Positionen“ verändern, kündigt Toy an. Der Grund ist erfreulich, denn die Personallage habe sich im Vergleich zu den Vorwochen entspannt. So kehren nicht nur die genesenen Marco Flohrs und Kapitän Eugen Martin zurück, sondern auch Denis Zabolotnyi ist nach seiner Rotsperre wieder spielberechtigt. Und dennoch warnt Steven Toy eindringlich vor dem Gegner, der aktuell mit einem Punkt Rückstand auf den KSC Tabellenrang sieben innehat: „Traunstein hat eine starke Mannschaft. Das wird sicher schwieriger als in den letzten zwei Spielen.“ 

Voraussichtliche Aufstellung: Magdolen, Martin, Kaltenhauser, Jacobi, Zabolotnyi, Baitz, Wilms, Duggan, Zielke, Löns, Pfeiffer.

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