KSC will die Schäfchen ins Trockene bringen

Kirchheims Trainer Steven Toy: „Wir brauchen noch drei Siege“

  • vonGuido Verstegen
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An diesem Samstag (14 Uhr) machen sich die Landesliga-Fußballer des Kirchheimer SC daran, ihre Schäfchen endgültig ins Trockene zu bringen. KSC-Spielertrainer Steven Toy hat in Sachen Klassenerhalt ein bisschen gerechnet, und das Heimspiel gegen den TuS Holzkirchen ist bereits richtungsweisend.

Kirchheim – Die Partie gegen den Bayernliga-Absteiger – das Hinspiel gewannen die Kirchheimer nach einer erfolgreichen Aufholjagd und einem Hattrick von Peter Schmöller mit 4:3 – markiert nicht nur den Start in die Restsaison, sondern ist auch das erste von drei Spielen gegen Verfolgerteams im Mittelfeld der Tabelle. Kirchheim als Achter (33 Punkte) will sowohl Holzkirchen (26) als auch FC Töging (33) und FC Passau (32) auf Distanz halten. „Wir brauchen noch drei Siege“, sagt Toy mit Blick auf den anvisierten Klassenerhalt.

Auf ein intensives Trainingslager im kroatischen Rovinj ließ der KSC drei Testspiele mit Unentschieden gegen Bezirksligisten folgen. „Da war noch so einiges an Luft nach oben, vor allem in der Defensive“, sagt Kirchheims Spielertrainer, der aber in dieser Woche schon im Training einen ganz anderen Zug wahrnahm und nun eine hochkonzentrierte Leistung seiner Elf auf Kunstrasen erwartet. Toy: „Wettkampfdruck ist eben doch was anderes.“ Zu den aktuellen Personalrochaden beim Gegner will der 31-Jährige nicht viel sagen: „Ich kann die Lage nicht beurteilen, aber sieben Leute sind natürlich eine Hausnummer.“

Hatten die Holzkirchner ihren Kader schon vor der Saison mächtig ausgemistet, tauschten sie im Winter erneut sieben Akteure aus. Mit Torsten Spittler (58) hat der TuS jetzt auch einen neuen Chefcoach, Michael Wagner (46) steht ihm als Sportlicher Leiter und Co-Trainer zur Seite. Neben den Langzeitverletzten fehlen dem KSC diesmal Michael Geier, Maximilian Baitz, Marc Koblizek, Marwin Bindner, Markus Magdolen und Toy. Torwart Magdolen meldete sich nach seiner Schulterverletzung früher als erwartet fit, sammelt aber erst einmal in der Zweiten Mannschaft Spielpraxis.

Voraussichtliche Aufstellung: Franz – Martin, Jacobi, Duggan, Maiberger – Rädler, Zabolotnyi, Wilms – Karlin, Löns, Zielke.

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