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„Das ist super – die Jungs können sich unter Wettkampfbedingungen anbieten“ ,sagt KSC- Coach Steven Toy.

In der Vorrunden-Gruppe 2 trifft KSC auf Aufstiegskandidat VfB Hallbergmoos

Kirchheims Trainer Toy nutzt Ligapokal, um Spieler aus der zweiten Reihe zu testen

  • vonGuido Verstegen
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In der Vorrunden-Gruppe 2 des Ligapokals treffen die Landesliga-Fußballer des Kirchheimer SC auf starke Konkurrenz. An diesem Samstag (14 Uhr) kommt Aufstiegskandidat VfB Hallbergmoos auf die Sportanlage am Merowinger Hof, und auch mit dem SC Eintracht Freising hat der KSC in der Punkterunde keine guten Erfahrungen gemacht.

Kirchheim–  Gerade einmal vier Zähler aus den fünf Landesliga-Partien und eine lange Verletztenliste: Für den Kirchheimer SC ist seit dem Re-Start nach der Corona-Zwangspause längst nicht alles nach Plan gelaufen. Dennoch bleibt Spielertrainer Steven Toy zuversichtlich, vor allem mit Blick auf das 2:1 gegen das ebenfalls noch abstiegsgefährdete Team der SpVgg Landshut. „Das war wahnsinnig wichtig für uns. Und wir sind froh, dass wir unser Programm absolviert haben und eben keine Nachholspiele mehr anstehen.“ Der KSC läuft zwar Gefahr, in der Tabelle von Platz zehn nach unten zu rutschen, wenn der eine oder andere Konkurrent in seinen Nachholspielen punktet, die Mannschaft kann sich jetzt aber erst einmal sammeln.

Den Ligapokal sieht Toy weniger als eine weitere Chance, die Klasse zu halten oder womöglich aufzusteigen, sondern mehr als Möglichkeit, Spieler aus der zweiten Reihe zu testen: „Das ist super – die Jungs können sich unter Wettkampfbedingungen anbieten und weiterentwickeln. Auch taktisch werden wir ein bisschen was ausprobieren.“

Das ergibt Sinn, denn neben den neuen Langzeit-Verletzten Ricardo Jacobi, Markus Magdolen und Toy gibt es noch eine ganze Reihe von Akteuren, die sich angeschlagen durch die vergangenen Partien geschleppt haben. Im Vergleich zum Landshut-Spiel hat die Kirchheimer Elf daher am Samstag gegen den klar favorisierten VfB Hallbergmoos ein anderes Gesicht. Toy: „Wir werden die Mannschaft auf vier bis fünf Positionen verändern.“ GUIDO VERSTEGEN

Voraussichtliche Aufstellung: Babic – Martin, Kaltenhauser, Maiberger, Ecker – Özdemir, Wilms, Younan, Kraus – Fürthmaier, Bindner

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