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Besorgte den 2:0-Endstand: Lucas Wilisch

„Vor dem Spiel habe ich im Umfeld schon ein positives Knistern gespürt“

SpVgg Höhenkirchen feiert Derby-Sieg über Hohenbrunn zum Jahresabschluss

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Viel besser hätte das Fußballjahr 2019 für Stefan Weishäupl nicht enden können.  

Mit einem 2:0 (1:0) im Derby gegen den TSV Hohenbrunn beendet der 31-Jährige sein erstes Halbjahr an der Seitenlinie der SpVgg Höhenkirchen - und schiebt sich mit seiner Mannschaft zur Winterpause auf den fünften Tabellenplatz.

„Vor dem Spiel habe ich im Umfeld schon ein positives Knistern gespürt“, gewährt Weishäupl Einblicke in die Stimmungslage vor seiner Derbypremiere als Chefcoach. Auf der Gegenseite dämpfte die angespannte Kadersituation die Vorfreude von Hohenbrunns Trainer Sebastian Heidrich auf das Aufeinandertreffen. Mit Anton Wunder, Felix Kratzer und Paul Lehmann fehlten dem TSV in Höhenkirchen gleich mehrere wichtige Spieler. „Auch wenn die Jungs auf dem Platz das gut gemacht haben – solche Ausfälle sind natürlich schwer zu kompensieren“, haderte Heidrich mit den Absagen.

Barthmann trifft per Freistoß

Zwar hielten die Hohenbrunner Abwehrreihen in einer mit Torchancen nicht unbedingt reich gesegneten ersten Hälfte lange Zeit stand, in der Offensive machte sich die Ausfälle jedoch durchaus bemerkbar. Als der souverän auftretende Schiedsrichter Sascha Hrnjacki nach einer knappen halben Stunde auf Freistoß für die Hausherren entschied, schwante Heidrich bereits Böses. Der Hohenbrunner Übungsleiter sollte recht behalten: der Standard, getreten von Tim Barthmann, flog über die Köpfe der TSV-Mauer hinweg zum 1:0 ins obere Eck des Gästetors (31.). Mit der Führung im Rücken fiel den Hausherren nach Wiederanpfiff nun auch das Kombinationsspiel etwas leichter, während Hohenbrunn zwar weiterhin bemüht, im vorderen Drittel jedoch oftmals zu ungenau blieb.

Nach einem schönen Schnittstellenpass von Felix Reisnecker legte Alexander Reiner auf Lucas Wilisch quer, der das Spielgerät zum 2:0 über die Linie drückte (58.). „Es ist schön zu sehen, dass bei uns das Zusammenspiel mittlerweile greift“, freute sich Wieshäupl über die gelungene Kombination. Um ein Haar hätte das Derby in der Schlussphase noch einmal richtig Fahrt aufgenommen, doch eine Viertelstunde vor dem Schlusspfiff verpassten die Gäste den Anschlusstreffer bei einem Pfostentreffer nur knapp und bescherten Weishäupl seinen ersten Derbyerfolg. „Das war ein Genusssieg“, freute sich der SpVgg-Trainer, der seine Mannschaft auf einem guten Weg sieht: „Da kann sich in den nächsten Jahren etwas entwickeln“.

„Höhenkirchen war heute sehr clever“

Auch sein Gegenüber Heidrich gab sich trotz der Niederlage versöhnlich: „Wir waren nicht unbedingt das schlechtere Team, aber Höhenkirchen war heute sehr clever.“

Und auch, wenn sich der TSV bis zur Neuauflage noch einige Zeit gedulden muss, sendete Heidrich schon Mal eine Kampfansage an den Nachbarn: „Ich bin sicher, dass wir am Ende vor Höhenkirchen stehen.“  

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