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Der Elf von Pero Vidak glückt ein Sieg gegen den FC Passau

TSV Grünwald schlägt Passau trotz schwacher Trainingswoche

„Ein Sieg auf schmutzige Art ist zwischendrin auch mal ganz recht“

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Der TSV Grünwald ist nur vier Punkte von der Spitze entfernt. In einem knappen Duell gegen den FC Passau entschied letztendlich ein Elfmeter der Gastgeber.

Grünwald - Aufgrund der zunehmenden Personalnot schleppt sich der TSV Grünwald der Winterpause mehr oder weniger entgegen, das aber recht erfolgreich. Nach dem 2:1 (2:0)-Heimsieg gegen den 1. FC Passau bleiben die Grün-Weißen als Tabellenfünfter dem Spitzenquartett aus Karlsfeld, Hallbergmoos, Erlbach und Traunstein dicht auf den Fersen. Dass die Partie „keine Augenweide und technisch nicht der Hit“ war, wie er einräumte, störte TSV-Sprecher Jochen Joppa wenig: „Wenn ich auf die Trainingswoche schaue, in der neben den Verletzten viele Leute wegen Schule, Studium oder Beruf gefehlt haben, dann bringst du eben nicht auf den Platz, was du normalerweise kannst. Und der Kampf hat gestimmt.“ Die Hausherren starteten optimal ins Spiel: Maximilian Stapf köpfte einen Freistoß von Marco Bornhauser zum 1:0 ins lange Ecke (2.). Das beflügelte die Grünwalder allerdings nicht. „Eine gewisse Linie hat gefehlt. Vielleicht haben wir zu früh geführt“, mutmaßte Joppa. „Wir haben gespielt, als ob es schon entschieden wäre.“

Grünwald vergibt aus elf Metern

Möglichkeiten blieben in der Partie insgesamt Mangelware. „Passau hat bis zum Sechzehner ganz nett Fußball gespielt, hatte aber nicht eine Torchance“, so der Grünwalder Sprecher. Auf der anderen Seite hätte Stapf zweimal nachlegen können: Einmal schlitterte er knapp an einer Flanke von Tobias Schöglmann vorbei (9.). Dann durfte er vom Punkt antreten, nachdem Nikola Negic gefoult worden war: Doch sein harmloser Elfmeter war eine leichte Beute für Gäste-Keeper Stefan Schulz (21.). Kurz vor der Pause bekamen die Grün-Weißen dann erneut einen Strafstoß zugesprochen, Schöglmann verwandelte zum 2:0 (44.). „Das war Glück, denn diesen Handelfmeter muss man nicht unbedingt pfeifen“, gab Joppa zu. Der dritte Strafstoß in dieser Partie, nach einer gemeinschaftlichen Attacke von Schöglmann und Attila Arkadas, bot den Höhepunkt des zweiten Durchgangs. Maximilian Schiller verkürzte auf 2:1 (55.).

Das war es dann auch, weil der TSV nichts mehr zuließ. „Als unsere Spieler gemerkt haben, es läuft nicht, haben sie sich wenigstens richtig reingehauen“, lobte Joppa. „Und ein Sieg auf schmutzige Art ist zwischendrin auch mal ganz recht.“ 

TSV Grünwald: Bayerschmidt - Bornhauser, Koch (46. Traub), Mair, Schöglmann, Arkadas (85. Androsevic), Dieckmann, Hochholzner, Negic (90. Tschaidse), Meyer, Stapf
Tore: 1:0 Stapf (2.), 2:0 Schöglmann (44., Handelfmeter), 2:1 Schiller (55., Foulelfmeter)

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