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Der Moment ihres größten gemeinsamen Erfolgs: Trainer Frank Schmöller (r.) und Manager Theo Liedl nach dem Gewinn der Bayernliga-Meisterschaft 2017. 

Beim SV Pullach endet eine Ära

Nach fünfeinhalb erfolgreichen Jahren verabschiedet sich Trainer Frank Schmöller am Samstag (14 Uhr) mit dem Heimspiel gegen den SSV Jahn Regensburg II vom SV Pullach. Und auch wenn Platz zwei für sein Team nicht mehr möglich ist, erwartet der 52-Jährige einen würdigen Schlusspunkt: „Regensburg hat eine gute Truppe und es ist nochmal ein echtes Endspiel um Platz drei. Das wird sicher eine interessante Partie.“

Pullach– Den Raben reicht ein Remis, um ihren dritten Platz zu halten. Bei einer Niederlage wären beide Teams punktgleich, der direkte Vergleich würde aber für die Oberpfälzer sprechen. „Wir haben die besseren Trümpfe in der Hand. Ich hoffe, dass wir sie auch ausspielen“, sagt Schmöller, der aber, wie schon im gesamten Frühjahr, große Aufstellungssorgen hat. Der zuletzt beim 1:3 in Augsburg verletzt ausgeschiedene Felix Braun hat einen Riss des Syndesmosebands erlitten. „Er muss operiert werden“, berichtet Schmöller, dem der neuerliche Ausfall schon etwas aufs Gemüt schlägt: „So eine Verletzungsserie habe ich wirklich lange nicht erlebt. Angesichts der Personalsituation denkt man schon, was das am Samstag wohl werden soll.“

Trotzdem hofft der Ex-Profi auf ein gelungenes persönliches Finale an der Gistlstraße: „Ich bin hundertprozentig optimistisch, dass die Spieler noch mal alles rausholen werden. Da geht es nicht unbedingt darum, mich gut zu verabschieden. Aber ich glaube, dass jeder Spieler für sich selbst einen guten Saisonabschluss haben will.“ Allerdings ist Schmöller klar, dass der Gegner ähnliche Pläne hat: „Das gilt natürlich auch für Regensburg.“

Angesichts des vollen SVP-Lazaretts schmerzt die Sperre für Lukas Dotzler nach dessen Platzverweis beim 1:0-Sieg in Schwabmünchen vor zwei Wochen besonders. Nun konnte Schmöller nicht damit rechnen, dass der Top-Torjäger der Bayernliga Süd (20 Treffer) gegen Regensburg wieder dabei sein würde, denn unter zwei Partien Sperre kommt kaum ein Rotsünder davon. Doch, obwohl es ihn nicht mehr betrifft, löst das Urteil von vier Spielen Unverständnis beim Coach aus: „Das ist schon sehr heftig für dieses Foul. Aber ich rege mich nicht mehr auf. Ich bin schon froh, dass er nicht lebenslänglich bekommen hat.“  um

SV Pullach: Di Palma -Gaigl, Jobst, Heinzlmeier, Koudossou, Bauer, Hutterer, Benede, Reischl, Ollert, Zander

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