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Auch Andi Neumeyer konnte die Niederlage gegen seine alten Kollegen nicht verhindern.

Matejka: "Das war wieder mal zu wenig"

SV Heimstetten - Wie immer in solchen Fällen hört es sich in Minuten eindrucksvoller an: 810 und 546 – diese zwei Zahlen sind vor dem Regionalligaderby des SV Heimstetten beim TSV 1860 München II eifrig diskutiert worden. 546 Minuten lang waren die Löwen – immerhin Tabellendritter – ohne Torerfolg geblieben. Auf der anderen Seite wartete der SVH bereits seit 810 Minuten auf einen Sieg.

Eine Serie ist nun im direkten Duell schon nach zwei Spielminuten zu Ende gegangen. Denn gerade mal so lange brauchen die Münchner, um den Ball erstmals im Kasten von Torwart Marijan Krasnic zu versenken. Die andere Serie indes geht weiter: Weil der SVH im Grünwalderstadion mit 0:4 untergeht, bleibt er auch im zehnten Spiel in Folge sieglos – und verharrt auf einem Abstiegsplatz.

„Sechzig hat gut gespielt, dazu waren bei denen einige Profis dabei“, berichtet Manager Michael Matejka, ehe er diese zwei Argumente wieder beiseiteschiebt: „Aber von uns war es wieder mal zu wenig. Mit so einer Leistung haben wir hier nichts verloren.“ Nahezu alle wichtigen Zweikämpfe seien verloren gegangen; dazu habe man „Geschenke verteilt“, sagt Matejka, welche die Platzherren dankbar in Tore ummünzten.

Etwa beim frühen 0:1 nach nicht mal zwei Minuten. Da verpassen gleich zwei Heimstettner einen Abwurf von Krasnic, sodass der Ball postwendend wieder in Richtung SVH-Gehäuse rollt. Maximilian Wittek setzt sich auf der Außenbahn durch und passt nach innen, wo Peter Kurzweg aus zwölf Metern einnetzt. „Das Tor hat unsere Taktik früh kaputtgemacht“, ärgert sich Matejka. Doch es kommt noch schlimmer: Gute 20 Minuten später schlägt Kurzweg abermals zu, diesmal auf Vorarbeit von Profi-Leihgabe Stephan Hain. Weil Letzterer kurz vor der Pause bei einem Elfmeter an Krasnic scheitert, geht es beim Stand von 0:2 in die Kabinen.

Im zweiten Durchgang stellt Trainer Vitomir Moskovic um, bringt die Stürmer Marco Bläser und Andreas Neumeyer, der ausgerechnet gegen seinen Ex-Klub nur auf der Bank beginnt. Doch auch die beiden Routiniers können nur wenig ausrichten. „Wir waren zwar häufiger in der gegnerischen Hälfte, aber richtig gefährlich ist es selten geworden“, sagt Matejka. Lediglich als Neumeyer kurz nach dem Wiederanpfiff die Kugel nach einem verunglückten Abwehrversuch erwischt, liegt ein Gäste-Tor in der Luft. Doch vom Bein der Stürmers saust der Ball am Pfosten vorbei. So kommt, was kommen muss: In der 51. Minute gelingt Kasim Rabihic das dritte Tor für die klar überlegenen Gastgeber, ehe ein Eigentor von Nils Ehret schließlich den 0:4-Endstand herstellt.

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Quelle: fussball-vorort.de

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