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SV Heimstetten steht im großen Finale des Merkur CUP

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Von: Nico Bauer

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Endspiel! Heimstetten bejubelt den Sieg im Halbfinale gegen die FT Gern nach Achtmeterschießen.
Endspiel! Heimstetten bejubelt den Sieg im Halbfinale gegen die FT Gern nach Achtmeterschießen. © Sven Leifer

Es war ein perfekter Fußballtag, mit dem der SV Heimstetten in seinem Stadion acht Mannschaften im Bezirksfinale B des Merkur CUP perfekte Bedingungen bot. Am Ende nahmen sich die Gastgeber dann aber das beste und größte Stück des Kuchens. Als Turniersieger qualifizierten sie sich für das große Finale in Unterhaching.

Heimstetten – Dieser ganz große Wurf war zwischenzeitlich aber meilenweit weg für die Minimalisten aus Heimstetten. Auf ein 0:0 im Eröffnungsspiel gegen den TSV Zorneding folgte ein 0:0 gegen den TSV Neuried. Damit waren die SVH-Talente nach zwei der drei Vorrundenspiele nur Gruppendritter, hatten aber das Halbfinale weiter in der eigenen Hand. Während sich die ersten beiden Mannschaften Zorneding und Neuried ein Endspiel um das Weiterkommen lieferten, musste der Gastgeber gewinnen mit Bonuspunkt für drei geschossene Tore. Diese vier möglichen Punkte holte er souverän gegen die SG Hausham. Schon zur Pause im Entscheidungsspiel stand es 3:0 und am Ende 5:0 durch die Tore von Jonas Schröder (3), Lucas Bayern und Benedikt Jarkovic.

Fahrkarte gelöst: Die SVH-Talente gehören am 16. Juli in Unterhaching zu besten acht Teams des Merkur CUP.
Fahrkarte gelöst: Die SVH-Talente gehören am 16. Juli in Unterhaching zu besten acht Teams des Merkur CUP. © Sven Leifer

Damit kamen die Heimstettner als Zweiter ins Halbfinale und trafen auf die eigentlich unschlagbare FT Gern, die fußballerisch bis dahin in einer eigenen Liga spielte. Beim SVH wurde Anastasia Zink zum Superstar. Die Verteidigerin klärte zweimal spektakulär auf der Linie und machte dann mit einem Fernschuss den 1:1-Ausgleich. Der SVH, der in der Liga gegen Gern chancenlos 0:5 verloren hatte, rettete sich mit einem 1:1 ins Achtmeterschießen. Dort traf Anastasia noch einmal und auch zwei Buben, sodass die Heimstettner 4:3 gewannen. „Ich hatte vier Schützen, die sich für die drei Achtmeter gemeldet haben“, sagt Trainer Julian Bauer, der zusammen mit Lino Ballauf die Mannschaft nach Unterhaching führte. Und sein Torwart Konstantin Rösl hielt einmal überragend.

Bezirksfinale A in Waakirchen

Beim Bezirksfinale A haben sich die Mannschaften des FC Ismaning und des SV Riedmoos gut verkauft. Riedmoos unterlag im Halbfinale dem SV Waldperlach 1:4 und belegte nach einem 3:1 gegen den SC Armin den dritten Platz. Der Ismaninger Nachwuchs unterlag im Spiel um Platz fünf dem TuS Geretsried 2:4

Nach dem Endspiel, das die Heimstettner durch die Tore von Lucas Bayer und Aras Aletekin mit 2:1 gegen den TSV Murnau gewannen, waren sich alle einig, dass die Abwehrfrau aus Heimstetten der Star des Tages war. „Auf der eigenen Linie zu klären, das ist noch geiler, als selbst ein Tor zu schießen“, sagt die SVH-Spielerin. Und sie gab dann auch das zu, was nicht zu sehen war: „Im Achtmeterschießen haben mir die Beine ganz schön gezittert.“ Der Heimstettner Präsident Magnus Harlander saß auf der Tribüne und zog den Hut vor der Jugendabteilung, die mit rund 25 Helfern einen perfekten Fußballtag organisierte. Man habe den Verein in dem Bezirksfinale sehr gut präsentiert. (NICO BAUER)

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