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Schwerer Gang: Auch gegen Freising könnte es hart werden für die Ismaninger von Dardan Idrizi.

Muriqi: "Wird ein richtig interessantes Spiel"

FC Ismaning - Der FC Ismaning hat sich gut eingelebt in der Landesliga und nun schon fünf Mal in Serie nicht verloren. Nach zwei Absteigen in Folge ist das Balsam auf die Seele des Vereins.

Dreimal war Ismaning auf dem Sprung in die Top-Fünf und scheiterte an Kleinigkeiten. Vor dem Heimspiel gegen den Vierten SE Freising (Samstag, 13.30 Uhr) macht Trainer Jacky Muriqi keinen Druck. Mit dem neunten Platz kann der Coach leben. Mehr als auf die nackten Zahlen schaut er auf den Fußball, der bei Muriqi attraktiv und offensiv sein soll.

Den Schuldigen für das ausgefallene Spektakel bei der Nullnummer in Kirchheim hat er schnell gefunden: „Die anderen wollten eben nur diesen einen Punkt und wir haben das frühe Tor eben nicht gemacht.“ Nun gegen Freising ist ein solches Rasenschach eher unwahrscheinlich. Der Tabellenvierte spielt mit vielen Talenten aus der eigenen Jugend seit Jahren eine der führenden Rollen in der Landesliga. Mit zuletzt zwei knackigen Siegen und neun geschossenen Toren erklommen die Freisinger wieder die Spitzengruppe. „Das wird ein richtig interessantes Spiel“, sagt Muriqi. Für seine Schützlinge ist Freising die nächste Chance, eine der Spitzenmannschaften zu besiegen.

Das Duell mit dem SE Freising ist aber auch das Wiedersehen mit einem alten Bekannten. In den Spielzeiten 2005/06 und 2008/09 spielte Benjamin Held jeweils für ein Jahr in Ismaning. Beim ersten Versuch (14 Spiele, 1 Tor) war Held ein Mitspieler von Jacky Muriqi und beim zweiten Versuch (22 Einsätze, 0 Tore) erlebte der heute 29-jährige Torjäger Muriqi als Co-Trainer. In Freising ist der ehemalige Ismaninger eine Tormaschine. In der vergangenen Saison machte er 31 Tore in 34 Spielen und in der aktuellen Runde steht die Quote bei acht Treffern in sieben Spielen. „Er macht wieder 25 bis 30 Tore“, prognostiziert Muriqi für diese Saison. Er selbst sieht aber keinen Grund für Sonderbewachungen: „Wenn Ben Held in der Nähe des Strafraums ist, wird schon einer unserer Spieler in der Nähe sein.“

In Muriquis Team fehlt Maximilian Merwald noch einmal gegen Freising und hat dann seine Rotsperre abgesessen. Innenverteidiger Maximilian Kirmeyer muss mit einem Bänderriss noch länger aussetzen. Seine Rolle als Routinier und Organisator der Viererkette übernimmt Korbinian Beck.  

Voraussichtliche Aufstellung: Preußer – Schopper, Beck, Bee, Mielke – Ring, Siebald – Ernesto, Gkoroumanos – Niedermann, Sulimani

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Quelle: fussball-vorort.de

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