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Bei einem Regionalliga-Aufstieg könnte der SV Pullach möglicherweise im Neurieder Sportpark spielen.

Der Aufstieg in die Regionalliga bleibt ein Thema

Nach fantastischem Jahr 2015: schafft Pullach den Aufstieg?

SV Pullach - Es erfüllten sich längst nicht alle Träume. Und doch brachte Trainer Frank Schmöller die Bedeutung des zu Ende gehenden Jahres für den Verein mit einem Satz auf den Punkt: „2015 war einfach eine tolle Geschichte für jeden, der mit dem SV Pullach verbunden ist.“

Freilich gehört zur Wahrheit auch diese Schmöller-Aussage: „Es war ein sehr anstrengendes Jahr, das viel Kraft und Energie gekostet hat, und zwar Spieler, Trainer, Verantwortliche.“

Denn im Grunde wurde der SVP vom eigenen Erfolg überrollt. Als Tabellenzweiter ins Jahr gestartet, übernahmen die Raben bald die Spitze. Sportlich rückte die Regionalliga also in greifbare Nähe, die Entscheidungsträger bekundeten zudem, anders als 2014 noch, ihren unbedingten Aufstiegswillen. Klar war allerdings, dass die Voraussetzungen (etwa die Kapazität von 2500 Zuschauern) an der Gistlstraße nicht zu erfüllen sein würden. Ausweichmöglichkeiten (Unterhaching, Ottobrunn, Grünwalder Stadion) wurden vergebens sondiert.

Folglich verzichtete der Verein im April auf die Beantragung der Regionalliga-Lizenz, und das ausgerechnet auf dem sportlichen Höhepunkt, nämlich nach dem 1:1 gegen Verfolger FC Pipinsried, vor fast 600 Besuchern. Eine Woche später setzte es mit dem 0:4 beim späteren Bayernliga-Meister TSV Rain die erste Niederlage nach 15 Siegen und drei Remis. Immerhin beendete der SVP die Saison noch auf Platz zwei.

In der laufenden Spielzeit rollten die Raben trotz des Abgangs von Torjäger Orhan Akkurt das Feld nach schwachem Beginn mit einer imposanten Serie von neun Siegen und fünf Unentschieden von hinten auf, nicht zuletzt, weil sie im August personell nachlegten – in Person von Ex-Löwen-Keeper Michael Hofmann (44) sogar äußerst spektakulär. Und erneut steht für den Tabellendritten das Thema Regionalliga im Fokus. Als Spielstätte ist nun der Sportpark Neuried im Gespräch. Man darf gespannt sein, ob die Anstrengungen aller Beteiligten diesmal belohnt werden.

Quelle: fussball-vorort.de

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