Ein gut gefülltes Kuvert, das die Laune hebt: Mit ihrer Spendenaktion hatten TSV Neubiberg und FC Unterbiberg 4045 Euro für das „Minoa“ eingesammelt. Mit den Wirtsleuten Sophia und Manolis Kgiumutsis (Bildmitte) freuen sich der Vorsitzende des TSV Neubiberg, Hubert Hauber (r.), und FC-Biberg-Vorsitzender Andreas Brand. Foto: FC BIBERG

Spendenaktion vom TSV Neubiberg und FC Biberg

Neubiberg: Starkes Zeichen für den Vereinswirt „Minoa“

  • vonHarald Hettich
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Solidarisch haben sich die Neubiberger Vereine gezeigt: Der TSV Neubiberg und der FC Biberg haben in der schwierigen Pandemiezeit, Spenden für die Vereinsgaststätte gesammelt.

Neubiberg – Ein starkes Zeichen der Solidarität in schwierigen Zeiten. Weil die traditionsreiche Gaststätte „Minoa“ im Neubiberger Sportzentrum an der Zwergerstraße wie viele andere Gastronomien in Pandemiezeiten um das wirtschaftliche Überleben kämpft, schritten die ansässigen Vereine TSV Neubiberg und FC Biberg kurz entschlossen zur Tat.

Spendenhilfe über Onlinepool

Über einen Onlinepool und eine breite Informationsstreuung in den sozialen Netzwerken hatten die Clubs im Frühjahr eine Spendenhilfe organisiert. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Die Vorstände der beiden Vereine überreichten den Wirtsleuten Sophia und Manolis Kugiumutzis jetzt einen Scheck in Höhe von 4045 Euro. Auch der vor Ort aktive Dartverein war mit einem hohen dreistelligen Spendenbetrag dabei.

„Noch ist nicht ganz sicher, in welcher Form die Wirtsleute weitermachen können. Aber der Betrag hilft sicher, diese schwierigen Zeiten besser zu überstehen“, betonte FC-Pressesprecher Harald Breu. Er freute sich auch, dass über die sozialen Netzwerke Vereins-fremde Unterstützer einen Obolus beisteuerten.

Die Wirtschaft hat für die Vereine und das Umfeld eine große Bedeutung“

Die Maßnahme war für die Vereine alternativlos. „Die Wirtschaft hat für die Vereine und das Umfeld eine große Bedeutung“, betont der Vorsitzende des FC Biberg,Andreas Brand. „Die beiden Wirtsleute genießen seit Jahren ein hohes Ansehen und sind beliebte Anlaufstelle.“ Harald Breu bringt es auf den Punkt: „Ein Fußballplatz ohne Vereinsheim wäre nur ein halber Fußballplatz.“

In der Tat ist das „Minoa“ seit langem ein Fixpunkt im gesellschaftlichen wie sportlichen Gemeindeleben. Teamabende und Vorstandssitzungen finden hier ebenso regelmäßig statt wie Veranstaltungen der politischen Parteien. Bei Grillabenden der Kicker und bei der Verpflegung fürs Trainingslager agieren die Vereine und Wirtsleute Hand in Hand.

„Das soll unbedingt auch so bleiben“, wirbt Hubert Hauber, der Vorsitzende des TSV Neubiberg für ein Fortbestehen der beliebten kretisch-griechischen Gastronomie direkt an den Sportplätzen. Durch die entschlossene Finanzspritze ist zumindest die Grundlage gelegt, dass bald auf und neben dem grünen Rasen wieder Sirtaki getanzt wird. Ein Zeichen des Miteinanders, das nicht nur die Wirtsleute freut.


(HARALD HETTICH)

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