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Vergeblich gestreckt: Garchings Torhüter Daniel Maus ist beim Elfmeter zum 0:1 machtlos.

Dachau bremst Garching im Spitzenspiel

Niebauer trifft für VfR in der Schlussphase zum 1:1

VfR Garching - Nachdem in den jüngsten Spitzenspielen alles für den VfR Garching lief, musste diesmal auch die halbe Option reichen. Gegen einen starken TSV Dachau 65 war nicht viel mehr möglich als ein 1:1 (0:1), mit dem der VfR bei seiner Aufholjagd Richtung Tabellenspitze aufgehalten wurde.

In der ersten Halbzeit gegen Dachau knüpften die Garchinger ziemlich nahtlos an die zweite beim 1:0 gegen Landsberg an. Aus der Sicht des Laien passierte herzlich wenig. Garchings Trainer Daniel Weber registrierte bei seinen Schützlingen aber „mehr Ballpräsenz“ und war ganz zufrieden, dass der VfR das Geschehen kontrollierte. Auf der anderen Seite droschen die Dachauer den Ball weit nach vorne und wünschten dem Ex-Ismaninger Florian Wolf dann viel Spaß bei den einsamen Verwertungsversuchen.

Als sich dann alle auf die Pause freuten, passierte dann noch das nahezu Undenkbare. Es gab tatsächlich eine Torchance. Einmal waren die Dachauer nicht gut sortiert, so dass Oliver Hauck sechs Meter zentral vor dem Tor den Platz für den Schuss hatte, doch der Angreifer war etwas überrascht und schoss recht mittig auf den Keeper.

Nach dem Seitenwechsel unterlief dann den Garchingern ein Schnitzer. Der hätte fast das schnellste Rückrundentor der Saison ermöglicht. Nach einem Fehlpass und zehn Sekunden Spielzeit musste VfR-Torhüter Daniel Maus alles riskieren, um das 0:1 zu verhindern. Für die Dachauer war das dann wiederum das Signal, dass mehr als nur ein achtbares Unentschieden möglich ist. Der Gast hatte fortan die Partie im Griff, erzeugte auch immer wieder Torgefahr und verdiente sich den Elfmeter nach einem Foul von Dennis Niebauer. Der Dachauer Angreifer nahm bei einer Berührung die Einladung dankend an und so kam das 0:1.

Erst in der Schlussviertelstunde kamen die Garchinger wieder stärker auf und hatten noch einen guten, zu Ende geführten Spielzug in petto. Bei der Vollendung bugsierte Dennis Niebauer die Hereingabe von Mario Staudigl über die Linie. In der Schlussminute zielte Bruder Mike Niebauer knapp einen Meter über das Kreuzeck, aber dieses Siegtor wäre des Guten dann doch etwas zu viel gewesen. Auch der nach Siegen so hungrige Trainer Daniel Weber hatte diesmal keine Probleme, das Ergebnis zu akzeptieren: „Es war ein gutes Spiel und daher ist das Ergebnis völlig in Ordnung.“

Quelle: fussball-vorort.de

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