Auch dieser Kopfball von Michael Hefele findet nicht den Weg ins vom früheren Löwen Michael Hofmann gehüteten Regensburger Gehäuses.

Hachinger Nullnummer zum Start

Unterhaching - Enttäuschung im Unterhachinger Sportpark : Die SpVgg musste sich zum Start der Drittliga-Rückrunde mit einem 0:0 gegen den SSV Jahn Regensburg zufrieden geben. Das Warten auf den dritten Heimsieg der Saison geht also weiter.

Mijo Tunjic (rotes Trikot) wird im letzten Moment abgedrängt).

Unterhaching – Das Remis im ersten Pflichtspiel des neuen Jahres zauberte deshalb keine Begeisterung in die Gesichter, weil die Gastgeber über 90 Minuten ein klares Chancenplus verbucht hatten, jedoch in der Offensive meist zu harmlos waren und die Möglichkeiten schlicht nicht nutzten. Auch wenn es kein fußballerisches Highlight war, das die – angeblich – 1750 Zuschauer bei eisigen Temperaturen verfolgten, hätte die SpVgg einen Dreier durchaus verdient gehabt.
Entsprechend fielen die Kommentare nach dem Abpfiff aus. „Ein Punkt ist zu wenig“, gab Mittelfeldspieler Robert Zillner unumwunden zu, „auch wenn die Art und Weise, wie wir aufgetreten sind, schon positiv war. Aber wir haben zu Hause wieder nicht gewonnen, das hilft uns nicht weiter.“ Ähnlich sah es Torhüter Darius Kampa: „Unterm Strich müssen wir sagen, der Punkt ist in Ordnung, weil wir unsere Chancen nicht genutzt haben. Gut gespielt haben wir schon. Aber lieber schlecht gespielt und gewonnen. Schade.“

Die Partie begann zunächst mit 20 Minuten Verspätung, weil der Regensburger Mannschaftsbus auf der Autobahn im Stau steckengeblieben war. Die Zeit zum Aufwärmen für das Team des ehemaligen Hachinger Spielers Markus Weinzierl war arg begrenzt. Vielleicht ein Grund, warum die Hachinger besser ins Spiel fanden und zunächst den Ton angaben. Schon nach 17 Minuten verpasste Gardar Gunnlaugsson eine Hereingabe von Zillner nur knapp, fünf Minuten später parierte Jahn-Keeper Hofmann toll gegen den Schuss von Geburtstagskind Abdenour Amachaibou (wurde am Samstag 24). In der 33. Minute köpfte Gunnlaugsson knapp übers Tor.

In der Folge gaben die Gastgeber ihre optischen Feldvorteile aber aus der Hand, fortan neutralisierten sich beide Teams. Regensburg kam durch Haller zur einzigen Chance im ersten Durchgang, er verfehlte das Ziel nur knapp. Ähnlich ging es in der zweiten Hälfte weiter. Erst in der Schlussphase kam die SpVgg wieder zu nennenswerten Gelegenheiten. In der 82. Minute zog Stephan Thee aus 30 Metern frech ab und schoss nur knapp über den Kasten, zwei Minuten danach zwang Tim Jerat Hofmann mit einem 20-Meter-Kracher zu einer Parade. Quasi im Gegenzug hätte Regensburg dann die Partie auf den Kopf stellen können. Kampa zeigte gegen den Kopfball des eingewechselten Stoilov eine Super-Parade.

„Wir sind mit diesem Punkt zufrieden“, sagte Jahn-Coach Weinzierl anschließend, „Haching hatte mehr Spielanteile und war fußballerisch beschlagener. Aber wir haben uns als Mannschaft gut gewehrt.“ Klaus Augenthaler konnte dem nur zustimmen: „Ein Sieg war möglich. Wir hatten mehr vom Spiel und auch gute Möglichkeiten, müssen halt das 1:0 machen. Mit dem 0:0 müssen wir leben. Aber wir bauen auf dem auf, was ich heute gesehen habe. Wenn wir so weiterspielen, werden wir unsere Punkte holen.“

SPVGG UNTERHACH. – JAHN REGENSBURG 0:0

SpVgg Unterhaching: Kampa 2 - Schulz 3, Hefele 3, Brysch 3, Vitzthum 4 - Jerat 3 - Thee 3, Leandro 4, Zillner 3 - Gunnlaugsson 4 (62. Tunjic 4), Amachaibou 3 (73. Kadrijaj 3) Regensburg: Michael Hofmann - Hörnig, Maul, Erfen (46. Stoilov), Binder - Nachreiner, Hein (89. Laurito) - Gambo, Haller - Temür (72. Klauß), Schweinsteiger Schiedsrichter: Florian Benedum (Mehlingen) Zuschauer: 1750 Gelbe Karten: Thorsten Schulz, Hefele - Binder

Quelle: fussball-vorort.de

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