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Peter Beierkuhnlein wird den SV Heimstetten nach der Saison verlassen. 

Heimstetten-Defensiv-Routinier im Interview

“Lückenbüßer“: Beierkuhnlein über Art und Weise seines SVH-Aus enttäuscht

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  • Johannes Hengge
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Der SV Heimstetten könnte sich mit Glück noch auf einen Relegationsplatz retten. Im Vorort-Interview spricht Heimstettens Verteidiger Peter Beierkuhnlein über die Hoffnungen auf den Klassenerhalt.

Mit etwas Glück und dem Abstieg vom FC Ingolstadt könnte sich der SV Heimstetten noch auf einen Relegationsplatz retten. Falls die erste Mannschaft der Ingolstädter aus der 2. Liga absteigen sollte, müsste somit auch die zweite Mannschaft des FCI eine Liga niedriger. Somit kann sich der eigentlich schon abgestiegene SV Heimstetten noch Chancen auf den Klassenerhalt ausrechnen. 

Peter, wie ist die Stimmung im Team?

Schwierig zu sagen. Die Hoffnung ist natürlich da, den Liga-Erhalt doch noch zu sichern. Wir wissen, dass es mit Sicherheit nicht leicht wird die Liga über die Relegation zu halten. Jeder weiß, dass die Relegation auch eine schöne Sache sein kann. Allerdings steigen und fallen wir mit dem Klassenerhalt oder dem Abstieg des FC Ingolstadt.   

Warum habt Ihr euch diese Saison so schwergetan, in der Regionalliga Fuß zu fassen? 

Ich denke, es hat uns ein Stück weit die Regionalliga-Erfahrung im Team gefehlt. Der Fußball in dieser Liga ist um einiges schneller und taktisch geprägter als in der Bayernliga. Viele Kleinigkeiten haben uns immer wieder unnötige Niederlagen eingebracht. Wir haben nicht mehr den Fußball gespielt, der uns letztes Jahr in diese Liga geführt hat. 

Falls der FC Ingolstadt aus der zweiten Liga absteigt, könnt Ihr euch durch eine Relegation doch noch in der Liga halten. Wie intensiv wird euer Training aussehen, bis sich das entscheidet? 

Ich als Trainer würde ein nicht zu intensives Training anordnen. Der Körper sollte natürlich in Bewegung bleiben, damit er sich nicht fühlt, als sei er in der Sommerpause. Falls Ingolstadt dann tatsächlich absteigt, ist es immer noch eine Woche hin bis zu unserem ersten Relegationsspiel. Ab diesem Zeitpunkt sollte man die Einheiten gut nutzen, aber die harte Saison, die uns Spielern in den Knochen steckt, berücksichtigen. 

Dein Vertrag beim SV Heimstetten läuft nach dieser Saison aus, wirst du den Verein verlassen? 

Die Wege werden sich nach dieser Saison trennen. Trotz des möglichen Abstiegs, hätte ich mir einen weiteren Verbleib im Verein vorstellen können. Mir wurde von den Trainern allerdings mitgeteilt, dass sie sich nach einem Ersatz für mich umschauen. Nur wenn keiner gefunden werden sollte, würden sie mit mir in die kommende Spielzeit gehen. Das hat mir das Gefühl gegeben, mich anderweitig nach Möglichkeiten umsehen zu müssen. Ich wollte nicht die Rolle als Lückenbüßer einnehmen.

Hast du dir schon Gedanken gemacht, wie es nach der Saison für dich weitergehen soll? 

Ich möchte auf jeden Fall aktiv bei einem anderen Verein weitermachen. Entweder als spielender Trainer oder nur als Spieler. Mit beiden Szenarien kann ich mich gut anfreunden. Ich habe nicht damit gerechnet, dass es für mich beim SV Heimstetten nicht weiter geht. Ich habe mich dort immer wohlgefühlt und bin über die Art und Weise wie das ganze jetzt zu Ende geht nicht glücklich.  

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