So geht’s: Bayern-Star David Alaba zeigt Stephan Thee, wie man ein Kopfball-Duell gewinnt.

Positive Schlüsse aus der knappen Niederlage

Unterhaching - Die SpVgg Unterhaching hat im mit 0:1 knapp verlorenen Testspiel gegen den FC Bayern gut dagegengehalten. Nach dem Testspiel-Highlight wartet nun wieder der Alltag.

„Das war schon etwas Besonderes“, sagte Florian Niederlechner nach der Partie der SpVgg Unterhaching gegen den FC Bayern. Auch wenn der deutsche Rekordmeister im mit 7500 Zuschauern gut gefüllten Sportpark nur mit einer besseren B-Elf ohne die EM-Teilnehmer auflief, waren die Trainer nach dem 0:1 (0:0) zufrieden. „Wir sind stolz, dass wir gegen die großen Bayern so eine Leistung abliefern konnten“, sagte Teamchef Manuel Baum. Ganz so „groß“ waren die Münchner, die mit zahlreichen Nachwuchskräften angerückt waren, zwar nicht. Dennoch hielten die Hachinger mit viel Engagement gegen internationale Stars wie Dante, Xherdan Shaqiri, David Alaba, Rafinha, Luiz Gustavo oder Daniel van Buyten gut mit. „Ich bin sehr zufrieden, dass wir uns gegen die einen oder anderen Roten gut behaupten konnten“, sagte Cheftrainer Claus Schromm.

Phasenweise waren die Rot-Blauen sogar am Drücker. Doch in der Anfangsphase scheiterte Marius Willsch an Bayerns Torwart Tom Starke (3.) und Sascha Bigalke setzte einen indirekten Freistoß aus fünf Metern Torentfernung in die Mauer (16.). Auch in der Schlussphase verbuchte der Drittligist gegen den Favoriten gute Chancen. Der zur Halbzeit eingewechselte Manuel Fischer verpasste zunächst per Freistoß knapp (86.), bevor der Stürmer in der 88. Minute alleine vor Starke vergab. „Wir hätten auch ein Tor verdient gehabt“, sagte Baum. So blieb es aber beim Freistoßtor von Alaba (82.) und dabei, dass die Hachinger nun die Lehren aus dem Highlight gegen die Bayern in den Vorbereitungsalltag mitnehmen.

„Wir haben das super gemacht, darauf müssen wir aufbauen“, sagte Niederlechner. Der Stürmer selbst sieht zusammen mit Sacha Bigalke, der gegen Bayern wie zuvor bei einigen Tests auf der zentralen offensiven Position spielte und nicht wie in der Vorsaison auf der linken Außenbahn, eine gute Perspektive für die Offensive. „Ich liebe es, mit ihm zu spielen. Wir zwei können die 3. Liga rocken!“

Bis zum Saisonauftakt haben die Hachinger nach dem letzten Test am kommenden Samstag im Sportpark gegen den FC Ingolstadt II noch eine Woche Zeit. „Richtung Saison geht es Schritt für Schritt weiter“, sagt Baum. Nach den beiden Highlights gegen den TSV 1860 München sowie gegen den FC Bayern bis zum Saisonauftakt am 21. Juli beim SV Darmstadt 98 erst einmal wieder im grauen Vorbereitungsalltag weiter. Kein Problem für Niederlechner: „Die Liga ist auch etwas Besonderes.“

Quelle: fussball-vorort.de

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