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Die Weißbierdusche darf natürlich nicht fehlen. Deisenhofens Trainer Hannes Sigurdsson wird anständig nass gemacht.
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Der FC Deisenhofen bejubelt den Aufstieg in die Bayernliga.
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Die Weißbierdusche darf natürlich nicht fehlen. Deisenhofens Trainer Hannes Sigurdsson wird anständig nass gemacht.
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Zum 100. Geburtstag in die Bayernliga

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Der FC Deisenhofen spielt in der kommenden Saison, pünktlich zum 100-jährigen Vereinsjubiläum 2020, in der Fußball-Bayernliga: Nach dem 1:1 im Hinspiel setzten sich die Blauhemden im Relegationsrückspiel beim FC Unterföhring hochverdient mit 2:0 (1:0) durch.

Deisenhofen – Ein Blick auf die Tribüne zeigte: Dieser Aufstieg lag in der Luft. Wohl der größte Teil der 800 Zuschauer war aus Deisenhofen gekommen. Die meisten davon hatten sich im Nordosten der Tribüne an der Bergstraße zu einem richtigen Fanblock zusammengeballt, dessen Sprechchöre zudem nicht zu überhören waren. So gesehen war es fast ein Heimspiel für die Deisenhofner.

Was allerdings nichts daran änderte, dass sie nach dem Hinspiel unbedingt ein Auswärtstor schießen mussten. Und obwohl Unterföhring in den Anfangsminuten mutiger und entschlossener wirkte als zu Beginn des ersten Duells, durften sie diesen Treffer schon früh bejubeln. Einen langen Pass von Leon Müller-Wiesen versenkte Michael Bachhuber im Laufduell mit Unterföhrings Kapitän Florian Bittner gekonnt von halbrechts mit rechts im langen Eck (7.). Danach diktierten die Blauhemden das Geschehen. Die Gastgeber wirkten ohne den Offensiv-Routinier Andreas Faber, der wegen eines privaten Termins fehlte, nach dem 0:1 einfallslos, fast schüchtern. Der FCD nutzte den Vorsprung hingegen, um geduldig auf seine Chance zu warten, und die kam nach einer schönen Kombination über Tobias Rembeck und Bachhuber: Marco Finster wurde im letzten Moment gestört. Und nach der anschließenden Ecke köpfte Michael Vodermeier um Zentimeter vorbei (30.).

Danach folgten immerhin noch zwei Unterföhringer Lebenszeichen durch Distanzschüsse von Leonard Mayer, der erste davon gefährlich abgefälscht, die das Ziel knapp verfehlten (32., 34.). In dieser Phase verloren die Deisenhofner ihre spielerische Linie, ohne aber ernsthaft in Gefahr zu geraten.

Nach dem Wechsel übernahm der FCD dann wieder die Kontrolle über das Geschehen. Es gab im zweiten Durchgang für lange Zeit eigentlich nur einen potenziellen Schreckmoment für die Blauhemden, nämlich als Unterföhrings Ajlan Arifovic nach einem Foul an Tobias Muggesser mit Gelb-Rot vom Feld musste (64.). Im Hinspiel war Deisenhofen nämlich nach einer Ampelkarte zwar in Führung gegangen, hatte aber auch den Ausgleich hinnehmen müssen sich in Überzahl wesentlich schwerer getan als zuvor. Doch diesmal hatte der Platzverweis des Gegners keine negativen Folgen. Nun nutzten die Gäste den Platz, hatten zweimal durch Bachhuber (75., 81.) sowie durch Julian Allgeier (84.) Riesenmöglichkeiten, den Sack zuzumachen. Weil sie es versäumten, blieb Unterföhring die Chance auf den Lucky Punch, den Ivan Bakovic in der Nachspielzeit zweimal suchte, einmal hielt Keeper Enrico Caruso, einmal klärte Abwehrchef Tobias Nickl, der gleichzeitig den alles entscheidenden Konter einleitete: Vier Deisenhofner liefen allein auf FCU-Keeper Marko Negic zu, Martin Mayer legte quer auf Verteidiger Valentin Köber, der einschob (90.+2) und den blauen Jubel entfesselte: Mannschaft und Trainer liefen in die Fankurve und ließen sich feiern. Als dann nach ein paar Rest-Augenblicken Fußball der Schlusspfiff ertönte, fluteten die FCD-Anhänger das Spielfeld und die Aufstiegsparty ging richtig los.

FC Deisenhofen: Caruso - Muggesser, Nickl, Köber, Vodermeier, Rembeck, Müller-Wiesen, Finster, Martin Mayer, Ngeukeu (87. Markus Mayer), Bachhuber (83. Allgeier) 

Tore: 0:1 Bachhuber (7.), 0:2 Köber (90.+2)

Gelb-Rot für Unterföhrings Arifovic (64., wiederholtes Foulspiel)

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