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Die Pullacher könnten mit einem Heimsieg den Vorsprung auf zehn Punkte vergrößern.

Pullach "freut sich riesig" auf den Showdown

SV Pullach - Gipfeltreffen an der Gistlstraße: Spitzenreiter SV Pullach fiebert Begegnung mit dem Tabellenzweiten Pipisried entgegen.

Es kribbelt. Nicht nur bei den Spielern, nicht nur bei Trainer Frank Schmöller, der verkündet: „Das ist ein richtiges Spitzenspiel, eine Riesengeschichte. Wir freuen uns riesig drauf.“ Nein, am allermeisten kribbelt es vor dem Duell des SV Pullach mit dem FC Pipinsried am Samstag (15 Uhr) vermutlich bei Theo Liedl. „So ein Spiel hat es in der Vereinsgeschichte des SV Pullach, seit der Gründung 1946, noch nie gegeben. Dass wir zu diesem Zeitpunkt der Saison als Erster der Bayernliga gegen den Zweiten spielen“, schwärmt der SVP-Macher, der dem Verein als Spieler, Trainer und Manager seit über 20 Jahren verbunden ist. „Wir freuen uns auf dieses Highlight und hoffen, dass viele Zuschauer kommen und ein schönes Fußballspiel sehen wollen. Denn hier treffen wirklich zwei ganz gute Mannschaften aufeinander.“

Die sportliche Konstellation verheißt tatsächlich einiges. Seit der 0:1-Niederlage im Hinspiel haben die Raben nicht mehr verloren, zuletzt feierten sie 14 Siege am Stück, zudem sind sie seit 888 Minuten ohne Gegentor. Doch der Verfolger hat trotz überraschender Punktverluste in den Auswärtsspielen nach der Winterpause (1:1 in Raisting, 0:1 in Hankofen) auch einiges zu bieten. „Die haben schon Super-Einzelspieler, verfügen über Leute mit Drittliga-Erfahrung, haben in ihrer sowieso schon starken Offensive mit Christian Doll noch einmal nachgelegt“, so Schmöller, der bei allem Respekt vor dem Tabellenzweiten aber sehr selbstbewusst wirkt: „Meine Mannschaft erfüllt ihre Aufgaben zurzeit sehr seriös und konzentriert.“

Und das offenbar unbeirrt von allen Spekulationen, ob der Verein eine taugliche Spielstätte für die Regionalliga findet, oder ob nach dieser Woche der Schlagerspiele (am Mittwoch empfängt Pipinsried den Dritten TSV Rain, bei dem der SVP nächsten Samstag antritt) die Weichen schon gestellt sein könnten. „Meine Mannschaft wird sich bestimmt nicht von anderen Dingen ablenken lassen. Sobald angepfiffen wird, ist alles vergessen.“

Schmöller, dessen Team sieben beziehungsweise neun Punkte Vorsprung auf die Verfolger aufweist, die aber beide ein Spiel weniger absolviert haben, ist ohnehin überzeugt, dass es spannend bleibt bis zum Schluss: „Ich glaube nicht, dass die Meisterschaft nach dieser Woche entschieden sein wird. Aber wir haben uns durch unsere Serie einen kleinen Vorsprung verschafft und können sicher entspannter als Pipinsried in dieses Spiel gehen.“

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Quelle: fussball-vorort.de

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