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Daniel Brändle (l.) spielt mit Liechtenstein gegen Griechenland und Italien.

Brändle reist mit Flixbus zur Nationalmannschaft

Pullach: Schmöller muss gegen Nördlingen wieder umbauen

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Ungewöhnliche Reise für Daniel Brändle vom SV Pullach. Der Nationalspieler Liechtensteins ist mit einem Flixbus zu seiner Landesauswahl gefahren.

Pullach - Auch wenn ihm im Heimspiel am Samstag (14 Uhr) gegen den TSV Nördlingen durch Daniel Brändles Abwesenheit ein weiterer Verteidiger fehlt, kann Frank Schmöller über die Reise des Liechtensteiner zu seiner Nationalelf schon wieder schmunzeln. „Er spielt EM-Qualifikation gegen Griechenland und Italien und ist mit dem Flixbus da hingefahren“, erzählt der Trainer des SV Pullach. „Das ist schon eine nette Geschichte.“

Trotzdem bleibt die Tatsache, dassPullachs Personalsorgen weiter wachsen. Luca Marseiler, der zuletzt schon fehlte, muss gar am Sprunggelenk operiert werden. Und dass Felix Braun wieder zur Verfügung steht, ist zwar ein Trost, aber aus zwei Gründen nur ein schwacher: Er kann dievielen defensiven Ausfällenicht lindern und gleichzeitig hat sich mit Ludwig Reischl ein anderer Mittelfeldspieler mit Magen-Darm-Virus abgemeldet. 

Pullachs Trainer Schmöller: „Jeden Donnerstag Bastelstunde“

„Ich hätte mir schon gewünscht, dass das letzte halbe Jahr hier leichter ist, und dass nicht jeden Donnerstag die Bastelstundeanfängt“, seufzt der im Sommer scheidende Coach, dessen Team auch wegen der Form des Gegners eine harte Nuss zu knacken hat: Der Aufsteiger ist mit einem 3:0-Sieg gegen den Dritten Jahn Regensburg II und einem 2:2 bei Spitzenreiter SV Türkgücü-Ataspor ins Frühjahr gestartet. „Das war ein dickes Ausrufezeichen von Nördlingen“, so Schmöller.

Interview: Daniel Leugner spricht über seinen Wechsel nach Pipinsried.

Zuversichtlich stimmt den Trainer immerhin das jüngste 0:0 seines letzten Aufgebots bei den ebenfalls aufstrebenden Vilzingern nach zwei vorangegangenen Pleiten (0:3 in Dachau, 0:4 gegen 1860 II): „Das war ein erster guter Schritt und ein Ergebnis, das meinen Spielern für den Kopf sehr gut getan hat. Jetzt müssen wir aber den nächsten Schritt machen und noch stabiler werden.“ 

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