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Der SV Pullach muss seine Hausaufgaben machen, wenn er nächstes Jahr in Neuried Regionalliga-Fußball präsentieren möchte.

Offizielle Platzbegehung mit BFV und TSV

Pullach treibt Umzugspläne nach Neuried voran

SV Pullach - Der SV Pullach treibt seine Pläne, im Falle eines Aufstiegs seine Heimspiele in Neuried zu machen, weiter voran. Die Verantwortlichen haben sich mit Vertretern des BFV und des TSV Neuried getroffen.

Das Ziel ist klar: Der SV Pullach, im Moment Dritter der Bayernliga Süd, vier Punkte hinter Spitzenreiter VfR Garching (der allerdings schon ein Spiel mehr absolviert hat) und gleichauf mit dem Zweiten 1. FC Sonthofen, will bis zum Ende oben mitmischen. Und dann, im Falle der sportlichen Qualifikation, vielleicht auch den Sprung in die Regionalliga Bayern wagen.

In der vergangenen Saison verzichtete der SVP bekanntlich auf die Beantragung der Lizenz für die vierhöchste Spielklasse, weil die hierfür vom Bayerischen Fußball-Verband (BFV) festgelegten Bedingungen, insbesondere die vorgeschriebene Kapazität für 2500 Zuschauer, zuhause an der Gistlstraße nicht zu erfüllen sind und kein Ersatzspielort gefunden wurde.

Nun nehmen die Pullacher in Sachen Ausweichspielstätte einen neuen Anlauf. Im Sportpark Neuried, so hoffen sie, könnten die Voraussetzungen für Regionalliga-Fußball geschaffen werden.

Am Mittwoch fand auf der Anlage der Würmtal-Gemeinde ein Treffen statt. Vom SV Pullach mit dabei waren Vereinsvorstand Heinz Metz, Fußball-Manager Theo Liedl und Thorsten Busch, der Leiter Spielbetrieb, vom TSV Neuried Geschäftsführer Christopher Utz und Vereinspräsidentin Marion Höhne. Der BFV hatte zwei Vertreter geschickt, darunter Regionalliga-Spielleiter Josef Janker, der eigens aus Cham anfuhr.

„Bei einer Platzbegehung haben die BFV-Vertreter noch einmal dargelegt, welche Voraussetzungen zu erfüllen sind“, berichtete Liedl. Um eine Tendenz auszumachen, sei es aber noch zu früh: „Das Ganze wird jetzt weitergegeben an die Gemeinde und das Landratsamt. Das Landratsamt soll dann darüber befinden, ob die Anlage grundsätzlich für 2500 Leute freigegeben werden könnte, und dann kann man den nächsten Schritt machen.“

Quelle: fussball-vorort.de

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