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Gestrauchelt, aber nicht gefallen: Die Pullacher (gelbe Trikots) ergatterten in Kirchanschöring trotz zweimaligem Rückstand einen Punkt.

Purschke rettet SV Pullach einen Punkt

SV Pullach - Volle Punktausbeute aus den letzten vier Spielen des Jahres hatte Carsten Teschke vor der Partie beim SV Kirchanschöring gefordert. Doch daraus wurde nichts für die Raben.

Von Umberto Savignano

Nach den kurzfristigen Ausfällen seiner Leistungsträger Sebastian Schuff (Muskelprobleme) und Jochen Schinagel (Grippe) durfte der Trainer des SV Pullach jedoch auch mit dem 2:2 (2:1) zwischen den Chiemgauern und seinem Team zufrieden sein, zumal die Raben zweimal einen Rückstand ausglichen. In der ersten Halbzeit dominierten die Gastgeber das Spiel und gingen verdient durch Sebastian Leitmeier in Führung (13.). Der SVK-Torjäger stand völlig frei, nachdem Richard Heckel und Peter Beierkuhnlein vergeblich versucht hatten, den Ball aus der Gefahrenzone zu befördern.

Nach diesem Treffer sahen sich die Raben zwar weiterhin großem Druck ausgesetzt, doch vorne zeigten sie Effizienz: Nach ihrem ersten schönen Angriff und Maximilian Schusters Flanke scheiterte Andreas Roth an Kirchanschörings Keeper Lukas Hoyer, Orhan Akkurt köpfte den Abpraller zum 1:1 ein (33.). Die Freude über den Ausgleich währte allerdings nicht lange, denn Andreas Koch brachte die Hausherren noch vor der Pause aus abseitsverdächtiger Position wieder in Führung (42.). Eine von mehreren Entscheidungen, mit denen Teschke nicht einverstanden war, weshalb er beim Gang in die Kabine das Gespräch mit Schiedsrichter Jürgen Steckermeier (Altfraunhofen) suchte.

Nun bleiben solche Unterredungen ja stets ohne Ergebnis. Weit wichtiger war deshalb, wie die Mannschaft auf den umstrittenen Treffer reagieren würde. Und die gab die bestmögliche Antwort: Wenige Sekunden nach Wiederanpfiff jagte Steffen Purschke den Ball aus 20 Metern in die Maschen (46.). Die Raben marschierten jetzt, Kirchanschöring hielt dagegen. Ein offener Schlagabtausch, an dem die 432 Zuschauer ihren Spaß hatten, war die Folge. Weitere Treffer hätten nun zwar auch für die Gastgeber fallen können, doch mehr und bessere Chancen im zweiten Durchgang hatten die Raben, vor allem durch Roth (60.) und Akkurt (74.), die an Hoyer scheiterten, letzterer köpfte zudem aus aussichtsreicher Position drüber (82.).

So blieb in einem schnellen und spannenden Spiel unterm Strich ein Remis, das nach zwei verschiedenen Hälften in Ordnung ging. Trotz der Personalsorgen trauerte Teschke den verlorenen Zählern aber doch ein wenig nach, gerade angesichts der starken Vorstellung nach der Pause: „Leider hat sich meine Mannschaft für ihren couragierten Auftritt im zweiten Spielabschnitt nicht belohnt. Ein Dreier für uns wäre durchaus drin gewesen, aber die Chancenverwertung in der zweiten Halbzeit war alles andere als optimal."

Quelle: fussball-vorort.de

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